
Ich hab' eine Torte bekommen!
Eigentlich wollte ich ja nichts anderes als in netter Gesellschaft eine Flasche Absinthe vernichten. Aber dann wurde ich so großzügig beschenkt, daß ich noch jetzt ganz verlegen bin.
Es war wunderschön, vielen Dank!
Nicht nur der Abend an dem wir gefeiert haben, das ganze Wochenende war einfach toll! Ich durfte einige tolle Bilder machen und habe wieder einige interessante Menschen kennengelernt.
Leider konnte ich erst am Freitag von Wien weg. Gegen 14:00 kam ich an und die Glesums waren noch so ziemlich die einzigen im Dorf. Die waren aber (zumindest teilweise) schon die ganze Woche da um alles für die Aktionstage vorzubereiten.
Die letzten würden erst am Samstag eintreffen also beschlossen wir erst am Samstag zu feiern, damit die Sache irgendwann auch noch ein Ende finden konnte. Also stellte ich in Ruhe mein Zelt auf und versuchte niemandem im Weg zu stehen.
Da ich am frühen Nachmittag ein kleines Nickerchen gemacht hatte, leistete ich den Feuerwachen bis zum Morgengrauen Gesellschaft und experimentierte mit einigen Langzeitbelichtungen.
Am Samstag trudelten dann nach und nach nicht nur die anderen Protagonisten sondern viele Bekannte von anderen, befreundeten Gruppen ein. Und da bei uns sowieso immer ein Feuer brennt, versammelten sich nach und nach alle die im Dorf übernachteten neben dem Glasofen.
Irgendwann war es dann so weit. “Häbbi Börsdääi” wurde gegrölt gesungen und dann traute ich meinen Augen nicht. Eine Torte! Höflicherweise mit nur einer Kerze – ich dachte ich seh’ nicht recht.
Und ein nicht nur handgemachtes, sondern auch handgeschmiedetes Messer. Alle haben zusammengelegt und Gerhard, der Schmied der das Messer gemacht hat, hat dann noch was nachgelegt. Denn überreicht bekommen habe ich zuersteinmal einen Gutschein, damit ich mir selber aussuchen konnte was ich wollte. Ich hab’ eine Riesenfreude damit.
Außerdem habe ich noch eine Holzschüssel samt Holzlöffel, ein kleines Körbchen, ein Schafs-Fell und eine Tasche um alles zu transportieren bekommen.
Zum Glück wurde der Absinthe mit viel Vorsicht genossen, den so ein Wochenende ist für alle Protagonisten ziemlich anstrengend. Da ich kein Darsteller bin, ritt mich der grüne Affe dann irgendwann freundlicherweise zu meinem Zelt wo ich ohne Angst vor dem morgentlichen Aufsteh- und Wegräumstress einschlief.
Sonntag, als ich gegen 9:00 aufstand waren schon die ersten Besucher im Dorf und machte meine erste Runde um die noch unberührten Stände zu photographieren. Lustigerweise erkannte ich nicht nur viele der Mitwirkenden wieder sondern auch zahlreiche Besucher.
Das Wetter war uns gnädig und abgesehen von 2 oder 3 kurzen Schauern blieb es zumindest warm und meist sogar sonnig. Nur die Brücken versuchten zeitweise ihre Benutzer abzuwerfen. Stolz zeigte ich jedem 10-15x mein schönes neues Messer. Es gibt nichts das Korken so gut schnitzt und Putenkäsekreiner so gut schneidet wie dieses Messer.
Hab ich schon erwähnt was für ein tolles Messer ich zum Geburtstag bekommen habe?
Der Montag war dann etwas ruhiger, und wir etwas erledigter. Deshalb waren recht froh, daß sich die meisten Besucher gegen 19:00 zurückzogen wir anfangen konnten zu packen.
Es war wunderschön! Danke!
Ach ja, die Bilder von den Aktionstagen 2010, die sind in der Gallery.