Sascha Vogt

private parts

Nebenbei

  • YopMail

    Bietet ebenfalls einen anonymen, temporären Gratis-eMail-Adressen-Service an.


  • Al Quaida

    Ist das arabische Wort für Datenbank.


  • Windows-Break Keyboard Shortcut

    Oder “Start-Untbr” auf Deutsch öffnet die Eigenschaften des Arbeitsplatzes.


  • CT Offline Updater

    Erzeugt CD bzw. DVD Images mit Updates für Fensterln und Büros.


  • www.winaddons.com

    Cooler RSS-Feed! Sehr zu empfehlen.


  • Mailinator

    Instant-Wegwerf-Adressen mit RSS Feed! Danke Michi!


  • Wegwerf-Adressen

    Die dort kostenlos erzeugten Adressen werden entweder nach einer wählbaren Zeit oder der ebenfalls wählbaren Anzahl der weitergeleiteten eMails automatisch gelöscht.


  • Monowall

    FreeBSD-basierende Firewall, die außer auf einem Standard-PC auch auf einer günstigen embedded-hardwar von einer CF-Karte laufen kann.


  • Free NAS

    FreeBSD basierendes NAS, das entweder von CD, USB oder auch in einer VMWare läuft.


  • Auflösungen

    Guter Artikel der die verschiedenen, gängigen Auflösungen erklärt und die daraus resultierenden Konsequenzen erklärt.


  • CCollect

    sh backup script using rsync and hard-links. Meine bevorzugte Strategie.


  • Sylvan

    Wrapper um (z.B.) /etc in einem SVN Repository abzulegen. Das besondere ist, daß die Besitzer und Rechte als Attribute mitgespeichert werden.


  • OpenTimeTool

    Die Installationsanleitung ist ziemlich lückenhaft und teilweise falsch. Wenn man es doch zum Laufen kriegt bekommt man eine wirklich schön und ansprechend gestaltete Webanwendung für einen Haufen Stubenhocker die an verschiedenen Projekten arbeiten, aber keine Fahrzeiten und keine Kunden kennen. Und alle sind in irgenwelchen TEAMs (Toll, Ein Anderer Machts).


  • Redet

    Beim durchforsten des Freshmeat RSS Feeds bin ich über Redet gestolpert. Das Interessante ist weniger das Tool an sich sondern der Text der auf zahlreiche Hilfsmittel hinweist, die den Umgang mit Regular Expressions erleichtert.


  • 23C3 Mitschnitte

    Inoffiziell, aber als .wma und .ogg.


Archiv für Dezember, 2009

Entwarnung

Erstellt von Sascha am 25. Dezember 2009

Wie aus für gewöhnlich gut eingerauchten Kreisen zu vernehmen ist, ist der Dicke wieder am Nordpol und das Balg wieder im Stroh. Alle Dekorateure können also, sobald sie sich vom kommenden Leistungstrinken erholt haben, daran gehen den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben – sprich die Weihnachts- durch die Osterdekoration zu ersetzen.

Apropos – wisst Ihr warum wir keine weißen Weihnachten mehr bekommen? Weiss ist die Farbe der Unschuld!

Vielleicht ist ja doch etwas d’ran, an der Farben-Mystik.

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Schönbrunn 20. Dezember 2009

Erstellt von Sascha am 21. Dezember 2009

In den letzten Tagen kam der Schnee und es wurde richtig kalt. Einige der Bewohner werden jetzt erst richtig warm.

Die Geparden waren offensichtlich mit den Temperaturen nicht ganz so glücklich und als ich kam, nutzten sie gerade die Strahlen der Mittagssonne um sich anneinandergekuschelt ein wenig darin zu wärmen.

Die restlichen Bilder findet ihr wie immer im entsprechenden Album meiner Gallery.

IMG_4426 Besucherin

Von den Pandas faszinierte Besucherin

Außerdem muß ich noch ein Versprechen einlösen. Zumindest dieses, da ich heute die Nüsse vergessen habe und mich daher vor den Eichhörnchen drücken mußte.

Das Bild gibts natürlich auch in besserer Auflösung.

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Ein Jahr Photo-Infektion

Erstellt von Sascha am 15. Dezember 2009

Kaum zu glauben, daß es schon wieder ein Jahr ist seit ich mir meine erste Spiegelreflex-Kamera gekauft habe.

Kaum zu glauben, daß es erst ein Jahr ist.

Knapp 25.000 Aufnahmen habe ich diesem Jahr gemacht. Die meißten davon waren natürlich unbrauchbar. Aber man muß Fehler machen wenn man etwas lernen will. Und ich habe mich wirklich bemüht eine ganze Menge Fehler zu machen. Und dann sitzt man vor dem Bildschirm und versucht herauszufinden ob das jetzt etwas geworden ist oder nicht. Immer wieder hört man den Satz: “Es ist nicht die Kamera, sondern der Photograph der gute Bilder macht.” Grundsätzlich muß ich dem natürlich zustimmen, aber einem Greenhorn wie mir hat die Technik doch einigemale geholfen den einen oder anderen Anfängerfehler auszugleichen.

Am Anfang ging es natürlich in erster Line einmal darum die Kamera richtig bedienen zu können. Würde ich mich auf die Automatik verlassen wollen, hätte ich ja auch bei meiner alten DigiCam  bleiben können. Dann galt es sowohl meine wie auch die Grenzen der Kamera zu finden. Nur weil das Ding teuer war und wirklich ein technischen Wunderding ist, unterliegt es trotzdem den Gesetzen der Physik. Und ich für meinen Teil habe gar keine so ruhige Hand wie ich immer dachte.

Dem InterNet sei Dank. Ohne die zahlreichen RSS-Feeds, Podcasts und Videos mit Anleitungen und Tips hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt in so kurzer Zeit soviel über die Thematik zu erfahren. Ganz zu schweigen von den unzähligen Bildern aus denen man lernen kann. Aber egal wieviel Theorie man sich reinzieht, die Praxis ist dann doch wieder etwas ganz anderes.

Den Grundsatz, “Shoot every day!”, konnte ich zwar nicht umsetzen, aber ich habe es zumindest fast jedes Wochenende geschafft. Seit ich mich intensiver mit der Photographie beschäftige gehe ich mit anderen Augen durch die Welt. Immer wieder überlege ich welche Blickwinkel interessant wären oder wie sich das Licht im Laufe des Tages verändern würde. Oft versuche ich zu ergründen wodurch eine Stimmung entsteht und ob, bzw. wie ich sie einfangen könnte. Aber das ist im Augenblick noch eine ganz andere Liga. Da liegt noch viel Arbeit vor mir.

Der andere Teil der Faszination entsteht  natürlich durch die technische Aspekte. Einerseits bei der Aufnahme an sich und dann bei der Nachbearbeitung. Mit der Zeit lernt man welche Fehler bei der Aufnahme fatal sind und welche sich unter Umständen sehr leicht korrigieren lassen. Trotzdem versuche ich natürlich meine Aufnahmen gleich “richtig” zu machen.

Zwei der Leitsätze die man da immer wieder gesagt bekommt sind: “Fill the Frame” und “Get close – and then, get closer.” Damit habe ich so mein Problem. Ich finde diese beiden Tips haben nur dann Gültigkeit, wenn ich mein endgültiges Format zum Zeitpunkt der Aufnahme schon kenne. Die meisten Kameras haben ein Seitenverhältnis von 3:2. Das entspricht aber kaum einem anderen Druck- oder Bildschirmformat. Was aber soll ich mit einer rahmenfüllenden Aufnahme im Format 3:2 wenn ich sie nachher in 16:9 brauche. Dann fehlt mir links und rechts so einiges oder ich muß oben und unten etwas wegschneiden. Und was, wenn ich aus dem Bild einen streifenförmigen Header für eine Webseite oder einen quadratischen Avatar machen will? Also ich lasse mir lieber noch etwas “Fleisch” über bevor ich wirklich in’s Detail gehe. Kostet ja nichts. Zumindest nichts außer momentan ein wenig Speicherplatz auf der Karte. Und wenn ich dann außerhalb meiner Gallery einen guten Verwendungszweck für das Bild finde, kann ich es immer noch so zuschneiden wie ich es brauche.

Aber so oft kommt das im Moment ja noch nicht vor. Bis jetzt und sicher auch in nächster Zeit habe ich die Freiheit alles zu photographieren was mir interessant erscheint. Besonders interessiert habe ich mich abgesehen von den üblichen Dingen wie Portraits oder Naturaufnahmen, bis jetzt für Makro-Aufnahmen. Aber da habe ich für die wirklich interessanten Sachen im Augenblick noch ein kleines Lichtproblem. Das ließe sich zwar mit etwas Kleingeld lösen, aber das will  im Augenblick nicht übrig bleiben.

Ein anderes Problem, das man als Autodidakt hat ist die Bewertung der eigenen Bilder. Herzeigen will man natürlich nur die guten Bilder. Aber was macht ein Bild gut? Es gibt technische Kriterien, es gibt kompositorische Empfehlungen und dann sollte das Bild natürlich auch etwas vermitteln. Das schwierige daran ist, daß man objektiv bleiben muß. Man muß alle Erinnerungen an den Zeitpunkt der Aufnahme und alle Beziehungen und Gefühle gegenüber dem Motiv verdrängen und es so auf sich wirken lassen als ob man es zum erstenmal sieht. Öffentliche Plattformen wie Pixdaus, Photocommunity oder Flickr sind da nur bedingt hilfreich, da dort eine Beurteilung entweder gar nicht begründet wird, oder man oft sowieso nur ein “Nice Shot” bekommt, weil der Betrachter zufällig eine Sympathie für das Motiv hat.

Konstruktive Kritik aus kompetenter Quelle ist nur sehr schwer zu bekommen. Und selbst wenn man sie bekommt hat man als Anfänger wiederum das Problem den Kritiker und damit den Wert der Kritik einzuschätzen. Ich für meinen Teil bin wirklich kompetenter Kritik wahrscheinlich sowieso noch nicht würdig.

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Ein fliegendes Nilpferd

Erstellt von Sascha am 13. Dezember 2009

Bis jetzt habe ich mich in Schönbrunn ja auf den Tiergarten konzentriert. Deshalb war ich heute einmal im Palmen- und dann im Wüstenhaus um zu sehen wie es dort inzwischen aussieht. Im Palmenhaus war ich seit fast 30 Jahren nicht mehr und das Wüstenhaus hat es zu dieser Zeit noch gar nicht gegeben. Also das Gebäude schon, aber damals wurde es soviel ich weiß als nicht-öffentlicher Bereich für das Palmenhaus genutzt.

Irgendwie habe ich öS 5,- als Eintritt in Erinnerung. Daraus sind inzwischen satte € 4.- geworden. Bevor ich es vergesse, wer sich die beiden Häuser an einem Tag ansehen will und der wie ich eine Jahreskarte für den Tiergarten hat, für den gibt es eine Kombi-Karte für Palmen- und Wüstenhaus um € 6,-. Einzeln kosten nämlich beide jeweils € 4,-. Was die Kombikarte inklusive Tiergarten kostet hab’ ich leider vergessen, aber sowas gibt es auch. Zumindest als Tageskarte.

Also ich rein in’s Palmenhaus, und – Mann ist das klein geworden…

Und langweilig…

Nein, bitte nicht falsch verstehen, aber seit in jedem dritten Büro eine Zimmerpalme steht sind sie nicht mehr sooo besonders. Und frische Blumen bekommt man auch zu jeder Jahreszeit zu kaufen. Jedes 4. Einfamilienhaus hat inzwischen einen Wintergarten und ich bin anscheinend ein Opfer der Globalisierung. Ich kann einfach nicht mehr so staunen wie damals. Dazu kommt, daß das Wiener Stadtgartenamt wirklich wundervolle Arbeit leistet und die Arrangments im Palmenhaus dagegen erher langweilig wirken. Vielleicht bestehen sie ja aus viel, viel exotischeren Pflanzen, aber das erkenne ich als Laie leider nicht. Das Gleiche gilt dummerweise auch für das Wüstenhaus.

Aber zurück in’s Palmenhaus. Im Mittelteil, also dort wo man jetzt reingeht, tobt im jetzt im Advent die Weihnachtsstern-Ausstellung. In allen Farben, mit Goldflitter. Ich mag keine Weihnachtssterne. Ich mag auch Weihnachten nicht. Also weiter, im Südteil ist es ein wenig tropischer und es blüht ein wenig.  Ernsthaft photographieren – also mit Stativ und so – sollte man lieber unter der Woche, da die Wege ein wenig eng sind und man andere Besucher sicher behindern würde.

Im Nordteil stand ein früchtetragender Orangenbaum. An mehr kann ich mich nicht erinnern.

Nach 20 Minuten war ich also durch und ging weiter zum Wüstenhaus. Da gibts noch eine Klofrau! Eine richtig lebendige, strickende Klofrau. Und Nacktmulle. Hella von Sinnen war leider nicht da und den größten Eindruck haben einige Medizinball-große Kakteen auf mich gemacht. Aber auch nur weil ich eine ungefähre Vorstellung davon habe was die Dinger kosten würden.

Been there, done that, T-Shirts gab’s keine.

45 Minuten Suche nach der Faszination waren somit vorbei und ich ging weiter in der Tiergarten.

Es ist inzwischen ja etwas kälter geworden. Deshalb waren natürlich wesentlich weniger Leute da als an den letzten Samstagen. Da die Kamera noch warm war und ich nicht wollte, daß sie so sehr abkühlt, daß sie sich beschlägt, ging ich gleich in’s Aquarium und von dort weiter in’s Panda-Haus. Der eine, der herinnen war saß wie immer mit dem Rücken zum Publikum und fraß. Macht sie eigentlich immer so. Inzwischen halte ich die Gehege ja für eine Fehlkonstruktion, auch wenn ich den Verantwortlichen zugestehe, daß das keiner ahnen konnte. Die Pandas sitzen gerne beim essen und sie lehnen sich dabei gerne wo an. Und da bietet sich die – nennen wir es einmal – Wulst oder der Mugel zwischen Panda und Publikum einfach an. Und da Pandas ziemlich viel und deshalb auch ziemlich lange fressen müssen um genügend Nährstoffe aus dem Bambus zu bekommen, sitzen sie eben den lieben langen Tag mit dem Rücken zum Publikum und mümmeln vor sich hin.

Als nächstes ging ich zu den Nilpferden. Eines lag herausen, eines tümpelte am Beckenrand und eines schwamm gemütlich seine Runden. Bei falscher und vorallem zu enger Haltung fangen viele Wildtiere an immer die gleichen Strecken abzulaufen, -fliegen oder -schwimmen. Das ist hier auf keinen Fall der Fall, aber die trotzdem tauchte das Nilpferd immer wieder an den gleichen Stellen zum luftholen auf. Ich wollte eine Aufnahme als es gerade auftauchte und die Luft ausstieß. Da das Licht von hinten kam, stellte ich mir das Bild sehr nett vor. An der einen Stelle wo es immer auftauchte sah es leider von mir weg, aber etwas weiter links, durch die Glasscheibe, das wäre vielleicht gegangen. Wenn es nicht anstelle des Kopfes die Beine gewesen wären.

Und da wurde mir klar was ich da gerade beobachtete. Das Nilpferd schwamm gegen den Uhrzeigersinn im Kreis. Tauchte einmal zum Luftholen in der rechten hinteren Ecke auf, lief dann unter Wasser an der Beckenrückwand entlang, stieß sich ab, drehte sich unter Wasser auf den Rücken, vollendete die Rolle an der vorderen Glasscheibe um dann in der rechten hinteren Ecke wieder aufzutauchen.

Das Nilpferd schwamm nicht, es flog seinen Runden!

Dann hatte ich noch ein wenig Glück bei den Großkatzen und mußte natürlich noch zu den kleinen Pandas. Das wars für diesen Tag, aber das fliegnde Nilpferd war eindeutig das Highlight des Tages.

Wer sich die Bilder in Ruhe in einer Diashow ansehen will findet sie im entsprechenden Album in meiner Gallery. Ach ja, alle Aufnahmen mit dem 100mm/f2.0 Festbrennweiten-Objektiv, teilweise mit Blitz.

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Schönbrunn 5. und 6. Dezember 2009

Erstellt von Sascha am 7. Dezember 2009

Nachdem mich vor ca. einem Jahr der DSLR Virus voll erwischt hatte, habe ich mir am Ende des Sommers zusätzlich eine Sigma SD14 gekauft. Der Grund war, daß sich diese Kamera sehr leicht zu einer Infrarot-Kamera umbauen läßt. Genaugenommen muß man lediglich den eingebauten Infrarotsperrfilter herausnemen (und das ist wirklich so einfach wie es klingt) und einen Infrarot-Pass-Filter auf das Objektiv schrauben. Von Umbau kann eigentlich gar keine Rede sein.

Trotzdem wollte ich jetzt einmal wissen wie das Ding den sonst, also bei normalen Photos tut. Einerseits wird der Foveon Sensor ja ziemlich – sagen wir einmal – bewundert, auf der anderen Seite fristen die damit ausgestatteten Kameras doch ein ziemliches Nischen-Dasein. Sogar Sigma selbst produziert für Canon oder Nikon mehr Objektive als für die eigene Spiegelreflexkamera. Die Kamera mit dem Kit-Objektiv bekommt man neu manchmal um ca. € 600,-, ich habe sie aber auch schon wesentlich (Sigma UVP € 899,-) teurer gesehen. Das alleine ist schon eigenartig.

Das besondere an diesem Foveon Sensor ist, daß er an einer Stelle (also einem Pixel) Rot, Grün und Blau gleichzeitig sehen kann. Die Sensorzellen für die drei Grundfarben liegen übereinander. Bei anderen Sensoren liegen diese Zellen nebeneinander.

Egal – da ich die beiden vorangegangenen Wochenenden mit meiner 5DII in Schönbrunn war und dieses Wochenende fast die gleichen Wetter- und vorallem Lichtbedingungen herrschten, wollte ich einmal sehen was ich denn mit dieser Kamera zustande bringe.

Da ich schon einigemale versucht hatte damit etwas zustande zu bringen, packte ich mir sicherheitshalber auch die Anleitung in die Phototasche und machte mich gestern auf den Weg. Im Vergeich zu meiner 5DII samt Batteriegriff hängt die SD14 angenehm leicht am Hals. Dabei macht sie einen durchaus robusten Eindruck.

Jahreskarte samt Führerschein herzeigen und los gehts. Das Kit-Objektiv hat einen Brennweitenbereich von 18-200mm bei einem Crop-Faktor von 1,7.  D.h. im Vergleich wirkt das Objektiv ca. wie ein 30-340mm an meiner (Vollformat) 5DII.

Das erste was mir wirklich abgeht ist das Daumenrad. Bei meiner Canon kann ich im manuellen Modus mit dem Zeigefinger die Belichtungszeit und mit dem Daumen die Blende einstellen. Oder umgekehrt, nach zwei Tagen mit einem anderen Gehäuse bin ich mir jetzt nicht mehr sicher. Wurscht bei der Sigma, muß ich mit dem Daumen eine Taste drücken und halten und gleichzeitig mit dem Zeigefinger der gleichen Hand das Einstellrad drehen.

Überhaupt ist die Bedienung – sagen wir einmal – unflexibel. Bei der 5DII habe ich für die meisten Funktionen zwei, für manche Dinge sogar drei Möglichkeiten wie ich sie einstellen kann. So kann ich Blende und Belichtungszeit, wenn ich will auch über das Menü am Display einstellen.

Bei der Sigma hingegen gibt es für jede Funktion nur eine Möglichkeit die entsprechende Einstellung zu verändern. Und die Art wie man das machen muß hat es teilweise in sich. Will man z.B. den Autofokus so einstellen, daß er der Bewegung eines anvisierten Motivs folgt, muß man 2x “Func” (mit dem Linken Daumen) drücken, dann halten (ja nicht auslassen) und dann mit dem Einstellrad eine klitze-klitze-kleine Einstellung am oberen LCD-Display von C auf S umstellen.

Hinter der Func-Taste liegen 7 Funktionen und die entsprechenden Piktogramme sind auf dem LCD-Display erstens nur schwer zu erkennen und nicht sonderlich aussagekräftig. Aber egal – es gibt bestimmt Leute die das alles im Schlaf bedienen könnten und mit der entsprechenden Übung lässt sich das alles beherschen.

Trotzdem wäre es nett, wenn sich diese Dinge über das Display an der Rückseite einstellen ließen. Dort kann man auf die schnelle nämlich nur das Dateiformat, die ISO-Empfindlichkeit, die Auflösung und der Weißabgleich einstellen. Also Dateiformat und Auflösung stelle ich sicher wesentlich seltener ein als die Blende. Außerdem sind die Tasten sowieso tot, solange ich nicht die Quickmenü-Taste drücke.

Wurscht – was kam raus?

Also zum einen habe ich das Gefühl, daß ich mit der SD14 wesentlich längere Belichtungszeiten bei gleicher Blende und Brennweite brauche. Ich mag micht täuschen, da die Bewölkung an diesem Wochenende doch etwas dichter war als zuletzt. Das möchte ich unbedingt noch einmal genau austesten.

Mit ISO 100 hätte ich sie jedenfalls bei keiner Aufnahme wirklich lange genug ruhig halten können. Andererseits setzt bei ISO 400 schon ein sichtbares Rauschen ein. Bei 800 wird es deutlich und bei ISO 1600 ist dann zum Glück auch Schluß. Das durchgestrichene gilt für JPEGs. Sonntags habe ich zum Glück ausschließlich in RAW photographiert und wenn man die Bilder danach am Computer in TIFF Dateien entwickelt, werden die Bilder wirklich gut. Sogar bei ISO 1600 sind sie teilweise – zumindest für mich – annehmbar. Trotzdem kann mir beim besten Willen nicht vorstellen unter welchen Bedingungen ich mit ISO 50 photographieren könnte.

Ein weiteres Manko ist, daß man nur im RAW oder JPEG aufzeichnen kann. Meine Canon kann bei Bedarf beides erzeugen.

Samstag habe ich den Akku noch voll aufgeladen bevor ich losfuhr und ihn wohlweislich gleich wieder in das Ladegerät gesteckt als ich nach Hause kam. Trotzdem war heute nach 202 Aufnahmen Schluß. Gut ich muß zugeben, daß ich die Kamera einschalte wenn ich den Tiergarten betrete und sie erst wieder abdrehe wenn ich gehe, aber das waren heute gerade einmal 4 Stunden und wie gesagt 202 Aufnahmen. Besonders ärgerlich, daß mir just in dem Moment der Saft ausging als eine der Orang-Utan Damen einen Dreijährigen durch die Scheibe um seinen Fruchtsaft anbettelte.

Na gut jedenfalls weiß ich jetzt womit sich der Preisunterschied rechtfertigen lässt. Nicht der Preis an sich, nur der Unterschied Wink .

Ansonsten…

Samstag kletterte ein Eichhörnchen an meinem Bein rauf um zu sehen ob ich denn wirklich nichts mitgebracht hatte. Ich gelobte Besserung und brachte heute ein Sackerl geschälte Walnüsse mit das regen Zuspruch fand. Dafür saßen dann auch einige brav Modell. Dummerweise nicht immer lange genug, da ich ja mit den Einstellungen der ungewohnten Kamera zu kämpfen hatte.

Aus dem gleichen Gründen sind mir diesmal nur wenige Bilder gelungen. Bei der ersten Durchsicht der JPEGs vom Samstag war ich sogar regelrecht enttäuscht. Aber heute Sonntag war ich in Sauna und ließ meinen Laptop TIFFs aus den Bildern des Tages machen. Und siehe da, da kommt dann doch etwas recht vernünftiges heraus.

Noch eine nette Kleinigkeit ist mir heute aufgefallen. Wenn man den Eingang beim Palmenhaus benutzt und am Pandagehege vorbei gerade vor geht kommt man zu einem Platz in dessen Mitte ein Pavillon, ähnlich dem Lusthaus im Prater steht. Auch hier gibt es ein Cafe. Rund um diesen Platz sind unter anderem die Giraffen, Vogel Strauß, Flamingos, die Geparden, Zebras und einige andere Anlagen. Die wurden in den letzten Jahren so umgebaut, daß sich bei den meisten Gehegen ein Wassergraben zwischen den Exponaten und dem Publikum befindet. Bei den Gehegen, die in Dreiergruppen zusammengefasst sind, sind diese Wassergräben nicht nur verbunden, sondern soweit geöfftnet, daß die Enten – die in den Gehegen eigentlich nichts zu suchen hätten – ungehindert durchschwimmen können Smile .

Etwas ähnliches gibt es auch in der Freianlage der Naßhörner. Direkt daneben gibt es ein Freigehebe für eine wesentlich schlankere Antilopen-Art. Die Barriere zwischen den beiden Bereichen ist so gebaut, daß die Antilopen zwar durchkönnen, die Naßhörner aber nicht. So haben die Antilopen mehr Platz, können aber, falls ein Naßhorn einmal schlecht d’rauf ist problemlos die Flucht ergreifen – Schleckerpatzel Razz!

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