Erstellt von Sascha am 29. Juli 2009
Der Heise Verlag berichtet von einer Studie laut der die Browser-Warnungen bei falschen, ungültigen oder abgelaufenen Zertifikten bei den meisten Usern auf taube Ohren stoßen.
Nun kein Wunder…
Fast jeder User hat bei dem Versuch auf eine interne Resource von seinem Administrator schon einmal gesagt bekommen, daß diese Fehlermeldung ganz normal sei, weil das Zertifikat ja blablabla und die Alternative ja $€$€$ kosten würde und es eigentlich ja nur um blablaba gehe. Der Admin geht davon aus, daß der User versteht, daß all dies nur für diesen einen Fall bei dieser einen Webseite gilt. Der User im Gegenzug steigt bei blablabla aus und merkt sich nur, daß er da nur auf OK klicken muß. Und das das nicht schlimm ist.
Jetzt könnte man natürlich den schwarzen Peter zu den Firmen oder ihren Administratoren schieben. Aber ich finde er gehört eigentlich dem Marktführer Microsoft. Würde der nämlich die Root-Zertificate freier Zertifizierungsstellen wie OpenCA mit ausliefern und es damit ermöglichen, daß sich ein Admin schnell mal ein Zertifikat für einen neuen Dienst ausstellen zu lassen kann, kämen solchen Situationen nie oder zumindest nur sehr selten zu stande. Apple, Linux und Co würden dann schon folgen.
Sollte ein solches Zertifikat zum Einsatz kommen, könnte der Browser ja darauf hinweisen, daß der Betreiber des Dienstes ein kostenloses Zertifikat verwendet und den Nutzer auffordern ein wenig mißtrauischer zu sein.
Im Gegenzug könnten Zertifikate, die offensichtlich mißbraucht werden von den Herausgebern (auch freier Zertifizierungsstellen) zurückgezogen werden, wenn denn IE und Co die Revoke-Listen abfragen würden.
Tags: security
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Erstellt von Sascha am 26. Juli 2009
Vor einigen Wochen habe ich mich zum drittenmal bei geocities.com, das inzwischen Yahoo gehört angemeldet. Einerseits um ein wenig für einen Artikel an dem ich arbeite zu recherchieren und natürlich auch aus Neugierde um zu sehen ob und was sich dort seit meinem letzten Besuch getan hat.
Für alle, die Geocities nicht kennen, das war eine der ersten Möglichkeiten eine eigene Seite gratis in’s Netz zu stellen. Streckenweise wurde das Angebot durch Werbung finanziert und letztendlich wurde die Firma von Yahoo gefressen. Im Zuge der diversen Inhaberwechsel wurden teilweise die von den Benutzern erstellten Seiten leider immer wieder gelöscht.
Und als ob ich es geahnt hätte schrieb ich schon auf die Startseite, daß ich neugierig wäre wie lange diese Seite wohl diesmal überleben würde.
Und prompt kam dann am 10. Juli folgende Nachricht von Yahoo:
We’re writing to let you know that Yahoo! GeoCities, our free web site building service and community, is closing on October 26, 2009.
Das war ja zu erwarten. Yahoo will natürlich seinen neuen 360° Service forcieren und eine Möglichkeit dazu ist es die Geocities User vor die Tür zu setzen.
Nicht gerade die feine englische Art, aber Yahoo ist ja auch keine englische Firma.
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Erstellt von Sascha am 24. Juli 2009
Gestern traf ich mich mit Franz, damit er mir in Ruhe und ausführlich von seinem Urlaub erzählen konnte. Später stieß noch Sigrid dazu, die nächste Woche nach Griechenland fährt. Dazu gab es noch ein formidables Gewitter und zwei hübsche Mädchen, die meine Kamera herausforderten. Die Bilder sind technisch leider nicht ganz so gut geworden, da es im Luxor ziemlich dunkel war und ich den Blitzen draußen keine Konkurenz machen wollte.
Das Album gibt es natürlich auch in meiner Gallery in meinem persönlichen Ordner unter Luxor 23.7.2009.
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Erstellt von Sascha am 23. Juli 2009
Eine der herausragensden Eigenschaften von Firefox ist die Möglichkeit zusätzliche Plugins oder Addons zu installieren. Inzwischen können das andere Browser zwar auch, aber Firefox war einer der ersten die das konnten und es gibt mittlerweile eine unglaubliche Menge an kleinen und großen Helferleins für alle Lebenslagen.
Im Laufe der Jahre hat sich eine gewisse Grundmenge an Addons herauskristalisiert, die ich auf allen meinen Computern verwende.
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Tags: Firefox, Plugin, Software
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Erstellt von Sascha am 23. Juli 2009
Ich glaub mein Schwein pfeift!
Wenn man Ruhe von der Umwelt haben will, dann muß man entweder wo reingehen oder seinen Standort wechseln. Ich könnte ja auch umziehen weil mir die Open-Air Konzerte in Schönbrunn auf die Nerven gehen. Zumindest die meisten.
Bürgermeister Markus Linhart kündigt an, künftige Veranstaltungen im “Freudenhaus” im Vorfeld auf ihre Lautstärke hin exakt zu prüfen.
Steht dann noch im entsprechendem Beitrag beim ORF. Ich verstehe schon, daß dem Herrn Bürgermeister die Festspiele wichtig sind und am Herzen liegen. Vorallem weil da ja auch die Seitenblicke kommen. Aber bitte dann auch gleich den Lärm der von den Festspielen verursacht wird messen. Und die Umweltbelastung, und die Verkehrsbehinderungen.
Kultur ist für mich in erster Linie wie man miteinander umgeht und erst in zweiter Linie mit welchen Kunststücken wir uns gegenseitig unterhalten. Da Kunst aber Geschmacksache ist, ist jede Kunst eine potentielle Belästigung für die Mitmenschen die ihr ausgesetzt werden.
Aber wahrscheinlich hat der ORF die Story nur deshalb etwas größer gemacht, weil die Diskothek deren Bässe zeitweise zu hören waren zufällig Freudenhaus heißt und sowas ist ein automatischer Hingucker für alle braven Konsumenten.
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Erstellt von Sascha am 22. Juli 2009
Nein!
Ein wir beinhaltet auch mich, und ich war nicht auf dem Mond.
Na gut, wir haben einige Leute auf den Mond geschossen.
Nein!
Ich bin Österreicher und wir haben niemanden auf den Mond geschossen.
Ich könnte das jetzt noch 5 oder 6 Absätze so weiter spielen, aber das wäre langweilig.
Das einzige das wir mit Fug und Recht behaupten können ist, daß wir Landsleute von einigen (wenigen) Menschen sind, die den legendären Weltraumkugelschreiber entwickelt und gebaut haben. Und der war auf dem Mond.
Ah jeda Mulitreiber hat an Kugelschreiber, aber unsa ana der hot nix.
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Erstellt von Sascha am 19. Juli 2009
Ich will zwar keines haben, muß aber akzeptieren, daß viele Leute — aus mir unverständlichen Gründen — von dem Ding bereistert sind.
Und weil ich nicht so bin und es auch nur 10 Minuten gedauert hat, habe ich jetzt ein Plugin und ein dazu passendes Theme installiert, damit diese Seiten auf mobilen Geräten leichter zu lesen sind.
Praktisch macht das Ding nichts anderes als nachzusehen mit welchem Browser sich jemand die Seiten ansehen will und sagt Wordpress (der Blogsoftware) dann, daß es eine sehr reduziertes, minimalistisches Layout für die Darstellung verwenden soll, sobald der Browser in einer Liste von auf mobilen Geräten verwendeten Browsern aufscheint.
Geht alles elektrisch, ganz ohne Magie.
Tags: mobile
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Erstellt von Sascha am 15. Juli 2009
Nachdem mich die Blogosphäre darauf aufmerksam gemacht hat, daß Google seinen Aufgabenplaner aus dem Beta-Stadium befreit hat, machte ich mich auf die Suche und wurde prompt in Google-Mail fündig. Im Kalender wird das Modul im Augenblick nur angezeigt wenn man die Sprache auf englisch umstellt.
Jetzt bin ich neugierig wie lange die Jungs brauchen das Thunderbird-Kalender-Plugin zu erweitern.
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Erstellt von Sascha am 13. Juli 2009
In der letzten Woche ging durch die Presse, daß die Gemeinde Wien den Zugriff auf Facebook und andere social media sites für ihre Mitarbeiter einschränken, sperren oder “nix genaues was ma net” will.
Seit dem haben sich die von meinem Proxy gezählten Zugriffe auf Facebook um 300% erhöht.
Kann natürlich Zufall sein – “nix genaues was ma net” !
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Erstellt von Sascha am 12. Juli 2009

Wien bei Nacht
Der sollte um 22:38 aufgehen und ich machte mich gegen 21:00 auf den zum Kahlenberg, weil ich hoffte von dort aus ein wenig um den Dunst der Stadt herumphotographiren zu können. Was ich nicht bedacht habe ist der Umstand, daß die Aussichtsterrase dort oben ziemlich genau nach Süden ausgerichtet ist und man nach Osten — wo der Mond in der Regel aufgeht — kaum ein vernünftiges Schußfeld hat. Das war mir natürlich sofort klar als ich kurz nach 21:30 einen Blick auf den Kompass warf. Außerdem standen im Osten einige dicke Wolkenbänge. Da ich sowieso noch eine Stunde Zeit hatte beschloß ich einige HDR–Aufnahmen zu versuchen.
Das Ganze war natürlich eine haarige Sache. Die Aufnahmen entstanden teilweise mit 500mm Brennweite und Belichtungszeiten von 20-30 Sekunden. Ich experimentiere also ein wenig herum, trank zwischendruch einen Tee im Restaurant und überprüfte gegen 22:45 ob ich den Mond nicht doch von der kleinen, östlichen Plattform erwischen könnte.
Nur mit einer Kettensäge! Da steht nämlich ein Baum im Weg. Ich packte zusammen und machte mich auf den Weg zum Leopoldsberg. Hier sah die Situation gleich besser aus. Von der Plattform dort hat man wirklich freie Sicht nach Osten und Richtung Klosterneuburg. Der Mond hielt sich allerdings noch immer hinter den Wolken versteckt Also fuhr ich zurück zum Kahlenberg und versuchte noch einige Aufnahmen mit dem Weitwinkel-Objektiv. Die wurden aber sowas von nix, daß ich sie gar nicht herzeigen will.

Praterstern - Nordbahnhof

Riesenrad
Die Nacht war noch jung und ich mehr als ausgeschlafen, also fuhr ich Richtung Prater. Als erstes sprang mir natürlich der neue Bahnhof in’s Auge — oder besser in’ Objektiv — und dann natürlich das Riesenrad. Da der Prater aber um diese Zeit schon ziemlich tot und die meißten Fehrgeschäfte dunkel sind. Zog ich recht bald weiter Richtung Stadtpark und dann noch zur Seccession.
Wieder zu Hause stellte sich dann das Problem, was ich jetzt mit den Reihenaufnahmen machen sollte, damit auch wirklich HDR-Bilder daraus wurden.
Ich fand ein freies Tool namens DRI-Tool von Traumflieger und käuflich zu erwerbendes namens PhotomatrixPro3.
Die Bilder im Album Wien bei Nacht habe ich alle mit dem DRI-Tool von Traumflieger gerechnet. Mit der freien Test-Version von Photomatrix bin ich auf die Schnelle nicht so zurecht gekommen. Außerdem versieht Photomatrix die Resultate mit Wasserzeichen und das wollte ich niemandem zumuten.
Wie immer ersuche ich um Bewertungen mit den Sternen wenn Euch ein Bild ((besonders) gut) gefällt. Aber bitte ehrlich und nicht freundlich. Bedenkt bitte auch, daß ich in erster Linie die Technik ausprobieren wollte und die Bilder nicht — wie man so schön sagt — komponiert habe.
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