Erstellt von Sascha am 31. Januar 2008
Es ist soweit. Leider.
Aber nachdem ich jetzt zum drittenmal mit einer Kiste konfrontiert bin mit der Windows 2000 nicht laufen will, muß ich mich wohl oder übel mit XP auseinandersetzen. Bis jetzt konnte ich mir noch mit Treibern für Platten, Netzwerk-Karten und anderes helfen. Aber mit den neuen Chipsets kommt W2K leider gar nicht zurecht. Es bleibt während der Installation einfach stehen.
Aber ich will nicht zu laut motzen. Auf den augenblicklich von diTech verkauften kleinen Kisten mit dem Intel DG33BU Motherboard läuft auch keine aktuelle Knoppix V5.1.1 (die ist vom Jänner 2007). Und man muß einfach einsehen, daß Hersteller wie Intel irgendwann einfach nicht mehr alles alte mit dem neuen Zeug emulieren können. Und mit XP oder einer SuSE 10.3 tun die Dinger ja, wenn man (bei XP) ein wenig reintritt.
Vielleicht sollte man sicherheitshalber beginnen eine Liste von Hardware zu führen, für die es keine XP Treiber gibt. Indirekt gibt es sowas von Intel schon.
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Erstellt von Sascha am 24. Januar 2008
Customer Relation Managment, also ein Stück Software, daß versucht die Kundenbetreuung zu verbessern. Diese Dinger speichern einerseits das was man in jeder Adressverwaltung findet und dann in der Regel auch noch die komplette Korrespondenz und eventuell sogar noch wer, wann worüber mit dem Kunden telefoniert hat.
Die ganz ausgefernzten Dinger haben dann noch eine Schnittstelle zum Warenwirtschafts-System und liefern auch gleich die Umsatzzahlen und den Auftragsstand.
Soviel dazu.
Wie haben unser Telefon von der Tele2/UTA und das InterNet von der Colt. Vor einiger Zeit habe ich bei der Colt ein Upgrade von 2 auf 4 Mbit bestellt und da die im Augenblick noch keine adequate Ausstattung im örtlichen Wählamt hatten haben sie den Draht von der UTA gemietet. Die wiederum hat die Telekom (vulgo Post) beauftragt die physikalischen Leitungen herzustellen.
Eines Tages stand ein Postler Telekommonteur bei mir und wollte zwei entbündelte ISDN-Leitungen einleiten. Ich blinzelte kurz mit den Golfbällen, schluckte meinen Kommentar über den Informationsfluß im Haus runter und sagte ihm er soll sie neben der Telefonanlage an die Wand tackern. Irgendwer wird schon kommen und danach fragen und dort sind sie socher nicht allzu falsch.
Die Wochen vergingen, ich urgierte meine 4 Mbit und bekam “…da muß ich bei der UTA fragen… ” im Rahmen der Entschuldigung zu hören. Mit einem lautem Gong schlug der Groschen neben der Telefonanlage auf.
Ok, Gestern war es soweit, daß die Kapsch Techniker im Auftrag der UTA für die Colt meine InterNetanbindung über Drähte der Post in Betrieb nehmen konnten.
Ich weiß nicht ob ich zu diesem Zeitpunkt über die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes noch glücklich war.
Aber vor 15 Minuten fiel der für uns zuständige Telefon-Vetreter der Tele2/UTA aus meinem Hörer und fragte mich in Angst um seine Provision wann und bei wem wir eine InterNet-Leitung von ihnen bestellt hätten.
Scheiß-CRM, offensichtlich ist das Ding mit der Liberalisierung überfordert.
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Erstellt von Sascha am 20. Januar 2008
Nachdem ich die Top 200 durchgehört habe, (Nein nicht komplett, bei den meisten Nummern reichte ein kurzes anspielen) kann ich sagen, daß ich mich gerade einmal bei 15 Titeln sagen kann, daß ich sie schon einmal gehört habe. Und zwei würde/werde ich in meine eigene Rotation aufnehmen.
Der Rest ist – sorry – ein ziemlicher Einheitsbrei. Streng auf Schiene, durchwachsen von Marketing-lancierten Kooperation. Also Star X featuring Star Y und/oder umgekehrt. Was dabei rauskommt scheint die Fan’s von beiden anzusprechen und die Sammler-Herzen treiben offensichtlich die Verkaufszahlen in die Charts.
Warum ist da noch keiner auf die Idee gekommen drei- oder vierfach-Kooperationen auf den Markt zu werfen. So was wie: “Christl Stürmer produziert Wolfang Ambros im Duett mit Hubert von Goisern, die gemeinsam Falco singen.” Coverdesign by Nitsch, Texte von Artwenger.
Würde doch vielversprechend klingen und trotzdem ziemlich sicher Scheiße werden. Und trotzdem würde es sich allein wegen der Kuriosität des Ansinnens verkaufen.
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Erstellt von Sascha am 19. Januar 2008
Das Billboard Magazin gibt jedes Jahr eine Top 100 Liste der erfolgreichsten Hits heraus. So auch für 2007.
Von 73 der Interpreten der Top 100 habe ich noch nie was gehört.
Von den Titeln ganz zu schweigen, aber die konnte ich mir sowieso nie merken. Aber was heißt das jetzt. Werde ich alt? Taub? Demenz? Nein, meine Art Musik zu hören fängt an zu wirken.
Praktisch kein Radio, die einzigen Musik-Sendungen die ich im Fernsehen gesehen habe, waren die “Weltberühmt in Österreich”-Folgen von DoRo. Also abgekoppelt vom Geschmacks-Diktat der Musik-Industrie.
Dabei ist es nicht so, daß ich wenig Musik höre. Im Schnitt sind es 4 Stunden am Tag. Anfänglich von Samplern von denen mir mehr als 50% der Nummern gefielen. Dann habe ich begonnen nach Alben der Künstler zu suchen, von denen mir eine oder mehrere Nummern besonders gut gefielen. Und dann nach anderen Samplern auf denen mindestens 3 von mir bevorzugte Interpreten vertreten waren. Nicht alles, was ich fand war die Suche wert, aber einige nette Dinge waren schon dabei und wurden als neue Suchkriterien aufgenommen.
Das Spektrum reicht von Pirron & Knapp bis Rihanna. Von den Ur-Ton Trommeln bis zu Glen Millers. Von a Cappella bis Synthi-Sound. Von Drahdiwaberl bis Engelbert Humperdinck. Von Sinead O’Conner bis Rammstein. Von den Aboriginies entlang aller Meridiane bis zu den Inuit.
Es ist breiter, viel breiter als der Mainstream. Da ist einfach kein Platz mehr für die industriellen Vorgaben. Nächstes Jahr schaffe ich vielleicht sogar 80%!
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