Erstellt von Sascha am 27. Juli 2007
Soweit ich es rekonstrukturieren konnte tobt seit 21. Juli eine neue (ziemlich blöde) Spamwelle. Konkret versucht anscheinend ein ganzes BotNet Nachrichten an drei User in meinen Domänen zu senden, die es gar nicht gibt. An sich würde das ja nicht stören, nur es seind wirklich viele! Also so 16.000 pro Tag. Das zwingt meinen Server zwar noch nicht in die Knie, aber es blockiert immer wieder alle verfügbaren sendmail-Prozesse.
Viel schlimmer scheint es bei den größeren Providern zu sein, die einige hundert oder tausende Domains hosten.
Besonders dumm ist dieser Angriff, weil er von allen infizierten Rechner (zumindest bei mir) auf die selben drei Adressen losgeht – die es nicht gibt. Durchkommen kann der Mist, den ich bislang nicht einmal gesehen habe, im Prinzip nur auf Mail-Server die einen Catch-All eingerichtet haben. Also ein Postfach in dem alles landet, was sonst nicht zugeordnet werden kann. Die Dinger sind inzwischen wahrscheinlich richtig voll.
Langer Schreibe kurzer Sinn – wundert Euch nicht wenn eMail noch ein wenig langsamer geht als sonst. Zumindest solange bis die DAU’s ihre Rechner geputzt haben oder diejenigen die das oder die BotNetze kontrollieren d’raufkommen, daß dieser Angriff kaum was bringt.
Update:
Ich habe jetzt versuchsweise einmal eine dieser Adressen (inzwischen sind es nämlich nicht nur drei sondern ca. 30) aktiviert um zu sehen was da eigentlich kommt.
DSN’s, also Delivery Status Notifications. Das sind die Nachrichten die ein Server dem Absender schickt, wenn er eine Nachricht, erhalten, zugestellt, nicht zustellen oder sonstwas konnte. Das heißt, der Spam richtet sich nicht an erfundene Adressen, sondern wird mit erfundenen Absendern aus existierenden Domains verschickt.
Damit kommt der Mist zumindest bei den Servern durch, die nur eine halbe Absender-Verfifikation machen. Die also lediglich überprüfen, ob die Absender-Domain überhaupt existiert.
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Erstellt von Sascha am 25. Juli 2007
Laut IANA wurden im Juli die A-Klassen 94 und 95 zur Benutzung freigegeben. Wer las Bogonet Filter einsetzt sollte seine Listen auf Stand bringen.
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Erstellt von Sascha am 19. Juli 2007
Wenn einer ein Programm schreibt, dann bastelt er die Benutzerschnittstelle als erstes in seiner Muttersprache und dann in englisch. Oder umgekehrt, je nach Geek-Level.
Das Vorurteil der Programmierer hierbei ist, daß jeder, der der Muttersprache des Programmierers nicht mächtig ist, die gleiche Fremdsprache gelernt hat wie er. Erst wenn diese beiden Sprachen implementiert sind, werden normalerweise weitere hinzugefügt.
Sollte der Anwender später nichts nach seinem Gusto finden, fallen die meisten Programme auf die englische Variante zurück.
Soweit so gut oder schlecht, wie man will.
Aber es wäre doch sinnvoll und äußerst benutzerfreundlich, wenn man als Anwender seinem Betriebssystem sagen könnte:
Muttersprache: Deutsch
Bevorzugte Alternative(n), falls Muttersprache nicht verfügbar: Französisch, Spanisch
Akzeptable Alternativen: Italienisch
Wäre doch toll, wenn sich dann ein Programm aufgrund dieser Information automatisch, nach den eigenen Möglichkeiten auf den Anwender einstellt.
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Erstellt von Sascha am 17. Juli 2007
Der Penny-Markt gegenüber von meinem Büro verkauft unter anderem einen Ei-Aufstrich in kleine Plastikbechern. Da ich Ei-Aufstrich sehr gerne mag, habe ich mir bis vor kurzen immer wieder so einen Becher zusammen mit einigen Semmeln oder einem Baguette zum Mittagessen geholt.
Da in so einem Becher aber ein wenig mehr drinnen ist, als ein Sascha zu Mittag verputzen kann, wanderte der Rest immer in die Tonne. Bis ich dann einmal vergaß und den Becher verschlossen am Tisch stehen lies.
Das ist jetzt ca. zwei Monate her.
Laut Stempel am Boden wurde der Becher am 14.3. abgepackt und das Produkt wäre am 30.6. abgelaufen.
Und obwohl das Ding jetzt seit mehr als 8 Wochen ungekühlt auf meinem Schreibtisch steht. Somit durchaus sommerlichen Temperaturen ausgesetzt ist. Und 2 Wochen über der Haltbarkeitszeit, die sich ja auf den ungeöffneten, gekühlten Zustand bezieht, sieht man dem Ding nichts an!
Was für eine Chemie-Bombe!
Schade, kein Ei-Aufstrich mehr….
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Erstellt von Sascha am 16. Juli 2007
Dem geneigten Leser ist vielleicht die kleine Weltkarte in der ganz rechten Spalte aufgefallen. Das Ding zeigt von wo die Besucher dieser Seiten kommen.
Nachdem das Ding seit ca. einem Monat in Betrieb ist, begann ich mich zu fragen, warum ich so viele Leser aus Holland habe.
UPC! aka Chello oder Telekabel!
Das ist eine holländische Firma, somit gehören IP-Adressen, die im Wiener und anderen Chello-Netzen vergeben werden logisch nach Holland!
Krank!
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Erstellt von Sascha am 15. Juli 2007
Gestern habe ich mir Stirb Langsam 4.0 angesehen. Wer den ersten drei Teilen etwas abgewinnen konnte, sollte sich den Neuen auf jeden Fall auch geben. Wer auf Action an der Grenze zum Haarsträubenden steht, ist ebenfalls gut beraten.
Ich bedanke mich deshalb, weil in diesem Film die Hacker-Community eigentlich recht gut wegkommt ohne dabei in irgendeiner Form glorifiziert zu werden.
Und maulen muß ich natürlich auch. Ungefähr in der Mitte des Films, steigen Bruce Willis und sein Co-Star Justin Long in einen mit Gittern verschlossenen Lüftungsschacht. McClane öffnet die Klappe auf seiner Seite und der Tastatur-Junkie Matt Farrel versucht das selbe auf der anderen Seite. Sein scheitern kommentiert er noch mit: “Ich glaube die hier ist verriegelt…” Schnitt(fehler)! Denn in der nächsten Einstellung sieht man wie beide schon den Schacht hinunterklettern und am oberen Ende sind beide Klappen offen. Offensichtlich hat hier der Cutter die Pointe , die auf Kosten des Hackers gegangen wäre, abgeschnitten. Aber vielleicht war es ja auch Sympathie.
Abgesehen davon, daß der ganze Plot und die meisten Action-Szenen einen strahlenden Heiligenschein der Unglaublichkeit tragen, bringt Bruce Willis die Rolle trotz der 10 Jahre die seit Teil 3 vergangen sind doch recht glaubwürdig rüber.
Mein Kompliment.
Außerdem sollte man Maggie Q, die in Ihrer Art und Aussehen irgendwo zwischen Lucy Liu und Jessica Alba einzuordnen ist auf jeden Fall im Auge behalten.
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Erstellt von Sascha am 10. Juli 2007
sprach’s, stieg wieder in den Aufzug und fuhr davon.
Die Hinterbliebenen, kurz verblüfft, wälzten sich minutenlang am Boden.
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Erstellt von Sascha am 9. Juli 2007
Entwarnung für alle die glauben, daß sie in den ersten Ferienwochen zugenommen haben!
Nein, habt Ihr nicht.
Aber die Schwerkraft unserer Mutter Erde hat sich vergrößert. Wann genau das geschehen ist, kann ich zwar nicht sagen, aber es ist die einzig vernünftige Erklärung warum die 6 USVs, die ich heute von Leopoldsdorf nach Wien transportiert habe, auf einmal doppelt so schwer waren wie vor einigen Jahren.
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Erstellt von Sascha am 8. Juli 2007
Kennt Ihr das? Man sieht einen Film oder Serie und da läuft auf einmal diese unheimlich geile Musik im Hintergrund. Schon einmal versucht herauszufinden, was Ihr da gehört habt?
Keine Chance!
Mag ja kleinlich von mir sein, aber es kotzt mich einfach an.
Ich verstehe ja, daß es gar nicht so einfach ist urheberrechtlich geschützte Werke in’s Netz zu stellen. Selbst für einen Medien-Konzern, der selbst Inhaber der Rechte ist.
Aber das erwarte ich ja gar nicht. Ich erwarte mir einfach nur ein wenig mehr Information als auf dem Klappentext steht. Und die Produzenten wissen sicher ganz genau was da verwurschtet wurde, denn sie haben ja dafür bezahlt, daß sie es überhaupt verwenden dürfen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, daß es für jeden Film, ja für jede Folge einer Serie eine Schlußabrechnung mit einer Position “eingekaufte Musikrechte” oder soetwas ähnliches gibt. Warum schaffen es Content-Provider, wie sich Medien-Produzenten neuerdings gerne bezeichnen nicht, diesen Teil einfach in’s Netz zu stellen?
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Erstellt von Sascha am 7. Juli 2007
Gerade auf einer meiner Arte Aufzeichnungen gesehen und gleich bei YouTube wiedergefunden.
short6 music for one apertment & six drummers
Wenn man Genialität verfilmen kann, dann so!
Tags: Musik, Video, Videos
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