Erstellt von Sascha am 26. Juli 2009
Vor einigen Wochen habe ich mich zum drittenmal bei geocities.com, das inzwischen Yahoo gehört angemeldet. Einerseits um ein wenig für einen Artikel an dem ich arbeite zu recherchieren und natürlich auch aus Neugierde um zu sehen ob und was sich dort seit meinem letzten Besuch getan hat.
Für alle, die Geocities nicht kennen, das war eine der ersten Möglichkeiten eine eigene Seite gratis in’s Netz zu stellen. Streckenweise wurde das Angebot durch Werbung finanziert und letztendlich wurde die Firma von Yahoo gefressen. Im Zuge der diversen Inhaberwechsel wurden teilweise die von den Benutzern erstellten Seiten leider immer wieder gelöscht.
Und als ob ich es geahnt hätte schrieb ich schon auf die Startseite, daß ich neugierig wäre wie lange diese Seite wohl diesmal überleben würde.
Und prompt kam dann am 10. Juli folgende Nachricht von Yahoo:
We’re writing to let you know that Yahoo! GeoCities, our free web site building service and community, is closing on October 26, 2009.
Das war ja zu erwarten. Yahoo will natürlich seinen neuen 360° Service forcieren und eine Möglichkeit dazu ist es die Geocities User vor die Tür zu setzen.
Nicht gerade die feine englische Art, aber Yahoo ist ja auch keine englische Firma.
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Erstellt von Sascha am 23. Juli 2009
Ich glaub mein Schwein pfeift!
Wenn man Ruhe von der Umwelt haben will, dann muß man entweder wo reingehen oder seinen Standort wechseln. Ich könnte ja auch umziehen weil mir die Open-Air Konzerte in Schönbrunn auf die Nerven gehen. Zumindest die meisten.
Bürgermeister Markus Linhart kündigt an, künftige Veranstaltungen im “Freudenhaus” im Vorfeld auf ihre Lautstärke hin exakt zu prüfen.
Steht dann noch im entsprechendem Beitrag beim ORF. Ich verstehe schon, daß dem Herrn Bürgermeister die Festspiele wichtig sind und am Herzen liegen. Vorallem weil da ja auch die Seitenblicke kommen. Aber bitte dann auch gleich den Lärm der von den Festspielen verursacht wird messen. Und die Umweltbelastung, und die Verkehrsbehinderungen.
Kultur ist für mich in erster Linie wie man miteinander umgeht und erst in zweiter Linie mit welchen Kunststücken wir uns gegenseitig unterhalten. Da Kunst aber Geschmacksache ist, ist jede Kunst eine potentielle Belästigung für die Mitmenschen die ihr ausgesetzt werden.
Aber wahrscheinlich hat der ORF die Story nur deshalb etwas größer gemacht, weil die Diskothek deren Bässe zeitweise zu hören waren zufällig Freudenhaus heißt und sowas ist ein automatischer Hingucker für alle braven Konsumenten.
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Erstellt von Sascha am 22. Juli 2009
Nein!
Ein wir beinhaltet auch mich, und ich war nicht auf dem Mond.
Na gut, wir haben einige Leute auf den Mond geschossen.
Nein!
Ich bin Österreicher und wir haben niemanden auf den Mond geschossen.
Ich könnte das jetzt noch 5 oder 6 Absätze so weiter spielen, aber das wäre langweilig.
Das einzige das wir mit Fug und Recht behaupten können ist, daß wir Landsleute von einigen (wenigen) Menschen sind, die den legendären Weltraumkugelschreiber entwickelt und gebaut haben. Und der war auf dem Mond.
Ah jeda Mulitreiber hat an Kugelschreiber, aber unsa ana der hot nix.
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Erstellt von Sascha am 20. März 2009
Miriam Meckel schildert ihre Erlebnisse bei der Beschaffung eines Billy-Regals.
Das hat man davon, wenn man einmal mit dem IKEA Zeug anfängt und dann aus welchen Gründen auch immer linientreue beweisen will oder muß.
Hätte ich eine Billy-Kollektion, würde ich sie IKEA auf den Parkplatz kippen und mir einen jungen Tischler suchen.
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Erstellt von Sascha am 20. März 2009

Mit dem IE8 kann man mein Blog nicht lesen. Was für ein Pech…
Das kann ich natürlich nur behaupten, weil ich es gerade (Schande über mich) ausprobiert habe. Nachdem das Ding vor einigen Stunden released wurde und mir auf der Vista-Kiste sowieso alles wurscht ist, konnte ich nicht widerstehen.
Der Download und die Installation haben samt dem Windows-typischen Neustart eine gute halbe Stunde gedauert. Der Start des Browsers dauert auch länger als beim IE7 oder 6, was darauf hindeutet das er wirklich dicker ist als seine Vorgänger.
Bei einer schnellen Durchsicht der Menüs ist mir noch nichts aufgefallen, was der Firefox oder Opera nicht auch könnte. Außer vielleicht dem Private-Mode. Aber was das Ding eigentlich soll und wie sehr man darauf vertrauen kann, muß ich selber erst herausfinden. Entsprechende Plugins zum automatischen Löschen der Chronik und anderer Datenspuren gibt es aber zumindest für den Firefox. Außerdem halte ich für solche Sitationen eine FF Portable Installation auf einem Stick oder eine Live-CD eventuell mit TOR oder einem anderen Anonymisierungsdienst für sinnvoller.
Beim herunterladen ist mir übrigens ein Fehler in der Webseite aufgefallen. Ich mußte den download-Link erst händisch in die Adresszeile kopieren, damit er auch tatsächlich gestartet wurde. Windows Update bietet den IE8 noch gar nicht an. Was aber auch Sinn macht. In dem Ding ist ja jetzt wirklich genug Platz für Fehler von denen M$ noch nichts weiß.
Tags: IE8, Vista, windows
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Erstellt von Sascha am 17. März 2009

Das was Microsoft jetzt als Explorer bezeichnet ist die pure Frechheit!
Nicht nur, daß sie die Menü-Zeile von Haus aus gar nicht mehr anzeigen, haben sie außerdem die Bezeichnungen der einzelnen Einstellungen wieder einmal neu erfunden. Da natürlich wieder einige dazugekommen sind, sitzt man wie ein Trottel da und interpretiert auf’s neue vor sich hin, was man mit dieser Einstellung jetzt wohl aus- oder einschalten könnte und was man damit unter Umständen kaputt machen könnte.
Die Suche geht grundsätzlich von einer Volltext-Suche aus und ist elends langsam.
Die Namen mancher Verzeichnisse werden vom User-Interface on the fly übersetzt. Das Verzeichnis C:Users, das die alten “Dokumente und Eisntellungen” abgelöst hat, erscheint in der sogenannten Adresszeile jetzt als “Lokaler Datenträger (C
Benutzer”.
Ich verstehe schon, daß das Vorteile hat und, daß man damit die Verzeichnis-Struktur über Sprachgrenzen hinweg vereinheitlichen kann und dabei trotzdem den DAU in seiner Muttersprache informieren kann. Aber ich würde es gerne abstellen können.
Abgesehen davon kommt mir das Ding elends langsam vor.
Tags: Vista, windows
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Erstellt von Sascha am 7. März 2009

Die Netzwerk-Konfiguration von Vista wurde dezentralisiert und schickt einen pausenlos im Kreis. Einige Dinge kann man nur ändern, wenn man gerade am betreffendem Netzwerk verbunden ist. Andere kann man nur ändern, wenn man nicht mit diesem Netzwerk verbunden ist. Und manche Dinge kann man nur ändern wenn man mit irgendeinem Netzwerk verbunden ist.
Fazit: 1:4
Das zweite Tor bekam Vista wegen etwas, daß dem Laien leider gar nichts sagt, geschweige dem, daß kaum ein Unbedarfter die damit verbundenen Risiken abschätzen kann. IPV6 ist per default aktiviert! Dadurch wird der Benutzer ohne, daß er es weiß mit einer Technologie und den damit verbundnen Risiken konfrontiert die ihm gar nicht bewußt sind. Gleichzeitig berücksichtigen die meisten Schutzprogramme, die im Augenblick erhältlich sind IPV6 (noch) nicht.
Das bedeutet, daß sogar ein an sich Risikobewußter User, der sich versucht zu schützen ohne es zu wissen seinen – brutal ausgedrückt – blanken Arsch in’s Netz und u.U. sogar in’s Internet raushängen lässt.
1:5 – ohne Gleitmittel.
Tags: Vista, windows
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Erstellt von Sascha am 4. März 2009

So etwas sollte ein Unternehmen in der Größe von M$ einfach nicht nötig haben….
Gerade vorhin fiel mir im Taskbar wieder dieses “Programm zu Verbesserung der Benutzbarkeit”-Ding auf. Also klicke ich einmal d’rauf um zu sehen wie ich es los werde. Es fragt auch freundlich ob ich den teilnehmen möchte und steht per default auf der abschlägigen Antwort.
Nur das der OK Button inaktiv ist!
Erst nach dem ich einmal auf die Zusage (da wird der OK-Button sofort aktiv) und wieder auf die Absage klicke, kann ich auf OK klicken!
Fies, link, billig, niederträchtig, marktschreierisch waren die ersten Worte die mir einfielen, aber bleiben wir einfach bei würdelos. Man könnte jetzt natürlich sagen, daß dieses Ding nicht wirklich ein Teil von Vista ist und es ungerechtfertigt wäre dem Ding für diesen Pyrus-Sieg der Marketing-Abteilung einen Schlechtpunkt zu geben.
Aber es ist so typisch für Vista davon auszugehen, daß der User ein DAU ist. Aber hallo – diejenigen, die M$ hier zu Idioten erklärt arbeiten seit 10 oder mehr Jahren mit dem Krempel! Wie kommen 95% der angestammten Windows-User dazu sich von Microsofts Notwehr gegen Apple frozeln zu lassen? Wie kommt ein User, der Windows 2.xx, Windows 3.xx, Windows 95, Windows 98, Windows NT 3-4, Windows 2000 und XP mitgemacht hat dazu darunter zu leiden, daß Microsoft Angst vor Apple und Linux hat.
Ich glaube ja, daß man Usability Studien für Vista gemacht hat. Man hat sicher Millionen dafür ausgegeben, Probanden zu finden, die unvorbelastet sind. Aber das ist der typische Windows-User nicht. Er ist massiv Windows-geschädigt. Und als Strafe dafür wird er jetzt vor den Kopf gestoßen und für dumm verkauft.
Eigentlich hätte ich 2 Punkte vergeben sollen.
Tags: Vista, windows
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Erstellt von Sascha am 4. März 2009

Den Ausgleich schaffte die wohl banalste Aufgabe in Sachen Computer die es überhaupt gibt.
Ausschalten!
Das dauert ja ewig! Und der Laptop auf dem das Ding installiert ist ein durchaus aktuelles Teil mit 4GB RAM.
Überhaupt kommen mir alle Dialoge was Einstellungen und so weiter betrifft unheimlich schwammig und zäh vor. Liegt wahrscheinlich an der ganzen .net Scheiße. Hallo! C ist eine Programmiersprache, HTML ist eine Seitenbeschreibungs-Sprache und nix zum programmieren!
Unmittelbar danach legte die Realität noch einen nach. Ich wollte die Netzwerkverwaltung so einstellen, daß sich die Windows-Firewall in meinen Netzen gar nicht erst einschaltet. Abgesehen davon, daß das wie erwartet kaum zu finden ist, verändert Windows alle paar Sekunden den Inhalt seiner Ausgabe-Fenster.
Also damit wir uns richtig verstehen. Windows zeigt Dir ein Status-Fenster und bietet Dir darin Hilfe an, die Du annimmst. Der Hilfetext wir in einem weiteren Fenster angezeigt und während Du versuchst ihn zu lesen, verändert sich auf einmal der Inhalt im ersten Fenster und etwas anderes oder ein anderer Teil der Information wird angezeigt!
Es wird nicht etwa einfach aktualisiert, sondern es ändert sich tatsächlich das Layout und ganze Absätze schauen auf einmal anders aus. Das nenne ich irritierend.
Tags: Vista, windows
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Erstellt von Sascha am 28. Januar 2009
Um einen richtigen Weißabgleich zu machen braucht man eine sogenannte Graukarte. Praktisch ist das nichts anderes als eine graue Fläche mit der besonderheit, daß sie zu genau 18% grau ist. Da ich öfters unter künstlichem Licht photographiere, wollte ich mir heute sowas besorgen.
Niedermayr SCN:
Ich: Ich bräuchte eine Graukarte bitte.
Verkäuferlein: Eine was?
Ich: Eine Graukarte für den Weißabgleich.
Verkäuferlein: Da muß ich nachsehen ob Ihnen bei Hama sowas bestellen kann.
Ich: Nein, danke – die kommt heute bestimmt nicht mehr, und da brauche ich sie aber schon.
35 Minuten später, Foto-Sobotka auf der Mariahilfer Straße…
Ich: Ich bräuchte eine Graukarte bitte.
Geschultes Verkaufspersonal: Welche Größe hätten Sie gerne?
So – und zwar genau so – hab’ ich es mir eigentlich vorgestellt.
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