Erstellt von Sascha am 6. Februar 2010
Abgesehen davon das ich persönlich Dominic Heinzl lieber im Radio sehen würde — also gar net — finde ich es ziemlich fies, daß der ORF mit dieser Sendung die Werbeunterbrechung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einführt.
Ganz unauffällig kommen da zwischen dem Betragsmischmasch erst Programmhinweise und dann gleich noch 5 Minuten Werbung daher. Samstags im 1. Programm um 19:00, also zu einer der besten Sendezeiten. Und wenn das nächstemal die Diskussion auf den Tisch kommt, ob das denn in Ordnung wäre, dann können sie sagen, daß sie das ja schon seit so und so langer Zeit machen und es eh keinem aufgefallen wäre.
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Erstellt von Sascha am 11. Januar 2010
Der Bildschirm den ich zum schreiben dieses Beitrags verwende hat 24″ mit einer Auflösung von 1920×1200. Laut Geizhals kostet das Teil im Augenblick € 320,- und ich habe soweit ich mich erinnern kann damals € 390,- dafür bezahlt.
Jetzt habe ich mir die Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens überlegt und bin ein wenig enttäuscht. Fast alle angebotenen Modelle sind wesentlich kleiner und haben eine viel geringere Auflösung. 1600×1200 ist so ziemlich das Beste das man bekommen kann. Einzige Ausnahme ist ein Gerät von Braun, daß aber fast € 1.000,- kostet. Das Ding hat eine diagonale von 32″ aber trotzdem nur eine Auflösung von 1366×768.
Wie bitte?
Vor zwei Wochen habe ich eine 12MP Kamera um €99,- gekauft! Sogar die Kameras in aktuelle Handys haben eine bessere Auflösung als diese Bilderrahmen.
Egal — was ich wirklich nicht verstehe ist warum noch kein einziger Bildschirmhersteller auf die Idee gekommen ist seine Geräte mit einem Kartenleser auszustatten. Sobald das Signal vom Computer weg ist oder eine entsprechende Taste gedrückt würde, könnte das Gerät als digitaler Bilderrahmen agieren. Das ganze könnte man sogar als einheitliches, optionales Modul für eine ganze Bildschirmserie bauen, das dann einfach an einer Seite in den Bildschirm gesteckt wird.
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Erstellt von Sascha am 17. Oktober 2009
Als alternativen Titel für diesen Beitrag habe ich auch “Gar nicht so blöd, diese Eierköpfe” erwogen, aber das hätte meinen Respekt doch etwas zu rotzig ausgedrückt.
Egal, es geht um Mathematik und Energie-Reserven. Und darum wie sich jeder, der die 4 Grundrechnungsarten beherscht ein Bild davon machen kann, was Politiker und Zeitungen eigentlich sagen wenn Sie uns ihre Zahlen darüber unter die Nase halten.
Leider nur in englisch, aber erschütternd und faszinierend zu gleich.
Tags: mathematik, Video
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Erstellt von Sascha am 10. August 2009
Das Internet ist genauso rechtsfrei wie der Staßenverkehr — aus der Sicht eines 3-jährigen.
Nur weil die lieben Politiker die Regeln und Gesetze des Netzes nicht kennen, heißt das noch lange nicht, daß es keine gibt.
Das es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Rechtsauffassungen darüber gibt was denn nun legal ist oder nicht ist auch kein Fehler des Internets sondern lediglich ein Beweis dafür, daß die lieben Politiker eindeutig zu viel Geld fürs nichtstun bekommen haben.
Auf der einen Seite sind sie begeistert davon, daß wir laufend Informationen aus den unterdrückten Teilen dieser Welt bekommen können, damit man dem Stimmvieh beweisen kann wie gut es ihm doch geht. Auf der anderen Seite wollen sie so gerne genau die Zensur-Möglichkeiten einführen über die sich diese so hoch geschätzten Informationsflüsse hinweggesetzt haben.
Der Endeffekt — um jetzt einmal den Teufel an die Wand zu malen — wäre ein Rechtshilfeersuchen von der wirtschaftsmächtigen Regierung X uns doch freundlicherweise alle Nachrichten ihrer Dissidenten vorzuenthalten. Oder den Dalei Lama rauszufiltern.
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Erstellt von Sascha am 29. Juli 2009
Der Heise Verlag berichtet von einer Studie laut der die Browser-Warnungen bei falschen, ungültigen oder abgelaufenen Zertifikten bei den meisten Usern auf taube Ohren stoßen.
Nun kein Wunder…
Fast jeder User hat bei dem Versuch auf eine interne Resource von seinem Administrator schon einmal gesagt bekommen, daß diese Fehlermeldung ganz normal sei, weil das Zertifikat ja blablabla und die Alternative ja $€$€$ kosten würde und es eigentlich ja nur um blablaba gehe. Der Admin geht davon aus, daß der User versteht, daß all dies nur für diesen einen Fall bei dieser einen Webseite gilt. Der User im Gegenzug steigt bei blablabla aus und merkt sich nur, daß er da nur auf OK klicken muß. Und das das nicht schlimm ist.
Jetzt könnte man natürlich den schwarzen Peter zu den Firmen oder ihren Administratoren schieben. Aber ich finde er gehört eigentlich dem Marktführer Microsoft. Würde der nämlich die Root-Zertificate freier Zertifizierungsstellen wie OpenCA mit ausliefern und es damit ermöglichen, daß sich ein Admin schnell mal ein Zertifikat für einen neuen Dienst ausstellen zu lassen kann, kämen solchen Situationen nie oder zumindest nur sehr selten zu stande. Apple, Linux und Co würden dann schon folgen.
Sollte ein solches Zertifikat zum Einsatz kommen, könnte der Browser ja darauf hinweisen, daß der Betreiber des Dienstes ein kostenloses Zertifikat verwendet und den Nutzer auffordern ein wenig mißtrauischer zu sein.
Im Gegenzug könnten Zertifikate, die offensichtlich mißbraucht werden von den Herausgebern (auch freier Zertifizierungsstellen) zurückgezogen werden, wenn denn IE und Co die Revoke-Listen abfragen würden.
Tags: security
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Erstellt von Sascha am 26. Juli 2009
Vor einigen Wochen habe ich mich zum drittenmal bei geocities.com, das inzwischen Yahoo gehört angemeldet. Einerseits um ein wenig für einen Artikel an dem ich arbeite zu recherchieren und natürlich auch aus Neugierde um zu sehen ob und was sich dort seit meinem letzten Besuch getan hat.
Für alle, die Geocities nicht kennen, das war eine der ersten Möglichkeiten eine eigene Seite gratis in’s Netz zu stellen. Streckenweise wurde das Angebot durch Werbung finanziert und letztendlich wurde die Firma von Yahoo gefressen. Im Zuge der diversen Inhaberwechsel wurden teilweise die von den Benutzern erstellten Seiten leider immer wieder gelöscht.
Und als ob ich es geahnt hätte schrieb ich schon auf die Startseite, daß ich neugierig wäre wie lange diese Seite wohl diesmal überleben würde.
Und prompt kam dann am 10. Juli folgende Nachricht von Yahoo:
We’re writing to let you know that Yahoo! GeoCities, our free web site building service and community, is closing on October 26, 2009.
Das war ja zu erwarten. Yahoo will natürlich seinen neuen 360° Service forcieren und eine Möglichkeit dazu ist es die Geocities User vor die Tür zu setzen.
Nicht gerade die feine englische Art, aber Yahoo ist ja auch keine englische Firma.
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Erstellt von Sascha am 23. Juli 2009
Ich glaub mein Schwein pfeift!
Wenn man Ruhe von der Umwelt haben will, dann muß man entweder wo reingehen oder seinen Standort wechseln. Ich könnte ja auch umziehen weil mir die Open-Air Konzerte in Schönbrunn auf die Nerven gehen. Zumindest die meisten.
Bürgermeister Markus Linhart kündigt an, künftige Veranstaltungen im “Freudenhaus” im Vorfeld auf ihre Lautstärke hin exakt zu prüfen.
Steht dann noch im entsprechendem Beitrag beim ORF. Ich verstehe schon, daß dem Herrn Bürgermeister die Festspiele wichtig sind und am Herzen liegen. Vorallem weil da ja auch die Seitenblicke kommen. Aber bitte dann auch gleich den Lärm der von den Festspielen verursacht wird messen. Und die Umweltbelastung, und die Verkehrsbehinderungen.
Kultur ist für mich in erster Linie wie man miteinander umgeht und erst in zweiter Linie mit welchen Kunststücken wir uns gegenseitig unterhalten. Da Kunst aber Geschmacksache ist, ist jede Kunst eine potentielle Belästigung für die Mitmenschen die ihr ausgesetzt werden.
Aber wahrscheinlich hat der ORF die Story nur deshalb etwas größer gemacht, weil die Diskothek deren Bässe zeitweise zu hören waren zufällig Freudenhaus heißt und sowas ist ein automatischer Hingucker für alle braven Konsumenten.
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Erstellt von Sascha am 22. Juli 2009
Nein!
Ein wir beinhaltet auch mich, und ich war nicht auf dem Mond.
Na gut, wir haben einige Leute auf den Mond geschossen.
Nein!
Ich bin Österreicher und wir haben niemanden auf den Mond geschossen.
Ich könnte das jetzt noch 5 oder 6 Absätze so weiter spielen, aber das wäre langweilig.
Das einzige das wir mit Fug und Recht behaupten können ist, daß wir Landsleute von einigen (wenigen) Menschen sind, die den legendären Weltraumkugelschreiber entwickelt und gebaut haben. Und der war auf dem Mond.
Ah jeda Mulitreiber hat an Kugelschreiber, aber unsa ana der hot nix.
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Erstellt von Sascha am 20. März 2009
Miriam Meckel schildert ihre Erlebnisse bei der Beschaffung eines Billy-Regals.
Das hat man davon, wenn man einmal mit dem IKEA Zeug anfängt und dann aus welchen Gründen auch immer linientreue beweisen will oder muß.
Hätte ich eine Billy-Kollektion, würde ich sie IKEA auf den Parkplatz kippen und mir einen jungen Tischler suchen.
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Erstellt von Sascha am 20. März 2009

Mit dem IE8 kann man mein Blog nicht lesen. Was für ein Pech…
Das kann ich natürlich nur behaupten, weil ich es gerade (Schande über mich) ausprobiert habe. Nachdem das Ding vor einigen Stunden released wurde und mir auf der Vista-Kiste sowieso alles wurscht ist, konnte ich nicht widerstehen.
Der Download und die Installation haben samt dem Windows-typischen Neustart eine gute halbe Stunde gedauert. Der Start des Browsers dauert auch länger als beim IE7 oder 6, was darauf hindeutet das er wirklich dicker ist als seine Vorgänger.
Bei einer schnellen Durchsicht der Menüs ist mir noch nichts aufgefallen, was der Firefox oder Opera nicht auch könnte. Außer vielleicht dem Private-Mode. Aber was das Ding eigentlich soll und wie sehr man darauf vertrauen kann, muß ich selber erst herausfinden. Entsprechende Plugins zum automatischen Löschen der Chronik und anderer Datenspuren gibt es aber zumindest für den Firefox. Außerdem halte ich für solche Sitationen eine FF Portable Installation auf einem Stick oder eine Live-CD eventuell mit TOR oder einem anderen Anonymisierungsdienst für sinnvoller.
Beim herunterladen ist mir übrigens ein Fehler in der Webseite aufgefallen. Ich mußte den download-Link erst händisch in die Adresszeile kopieren, damit er auch tatsächlich gestartet wurde. Windows Update bietet den IE8 noch gar nicht an. Was aber auch Sinn macht. In dem Ding ist ja jetzt wirklich genug Platz für Fehler von denen M$ noch nichts weiß.
Tags: IE8, Vista, windows
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