Photonen-Wurfholz
Erstellt von Sascha am Freitag 12. März 2010
Normalerweise bin ich ja nicht so der Stöckchen Typ, aber dieses lächelte so nett aus dem RSS-Feed von Tilla Pe, daß ich es einfach fangen mußte.
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Dieses Motiv habe ich verpasst und das ärgert mich
Passiert mir immer wieder. Da ich sehr viel und oft mit dem Auto unterwegs bin zwingt mir die Verkehrssituation laufend unfreiwillige Ruhepausen auf. Und dann sitz ich im Stop-And-Go Stau auf der mittleren Spur samt begleitenden Halteverboten vor einem Sonnenuntergang den ich ohne Stativ einfach nicht kriegen würde. Autobahnen und Brücken sind auch so ein Ding.
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Wenn es eine einzige Foto-Regel für mich eine gibt dann:
Crop for the purpose! Das hat jetzt zwar mehr mit der Nachbearbeitung als mit der Photographie selber zu tun, egalisiert oder zumindest relativiert einige andere Regeln. Vorallem alle Varianten von “Geh’ näher ran!” und “Fill the Frame!”. Die meisten Kameras machen Bilder im Format 3:2. Und das hat weder mit den aktuellen Bildschirmen (16:10) noch mit DIN-Formaten etwas gemeinsam. Daraus ergibt sich, daß man für die endgültige Bildkomposition unter Umständen einfach zu wenig Bild hat wenn man das Format von Haus aus füllt.
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Die Kamera ist für mich:
Spielzeug, Studienobjekt, Traumfänger.
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… würde ich niemals fotografieren.
Im ersten Moment schoß mir natürlich auch ein resolutes “Nix!” durch den Kopf. Aber dann fiel mir ein, daß ich gerade vor zwei Tagen etwas verweigert habe. Genauere Details wären nicht jugendfrei, deshalb will ich nicht näher darauf eingehen. Nur soviel – Es wäre eine gestellte Szene gewesen und ich wollte diese Sache nicht photographieren, damit es keine Bilder gibt die andere zu deren Nachahmung anregen.
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Mein überflüssigstes Fotozubehör ist:
Der große Gorilla-Pod.
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Ehrlich: Schonmal hemmungslos kopiert?
Ja! Immer wieder! Ich habe sogar eine ganze Sammlung von Bildern die ich auch gerne einmal machen möchte. Bei manchen habe ich schon eine Vorstellung wie sie gemacht wurden, bei anderen kann ich im Augenblick noch nur staunen. Dahinter steht kein kommerzielles Interesse sondern ein — sagen wir einmal — ein handwerkliches.
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Besonders stolz (fotografisch gesehen) bin ich auf:
Einige Bilder die einfach sonst niemand gesehen hat und natürlich diejenigen die mir nicht auf Anhieb gelingen wollten. Aber um ganz ehrlich zu sein, soviel aufregendes ist da noch nicht dabei. Aber es sind die kleinen Erfolge die einen motivieren.
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Dieses Foto hätte ich mir sparen können:
Eines? Hunderte! Es hat einige Zeit gedauert bis ich verinnerlicht hatte, daß es nix bringt mehr als einige Bilder einer Szene zu machen nur weil sie gerade so schön ist.






