Sascha Vogt

private parts

Nebenbei

  • YopMail

    Bietet ebenfalls einen anonymen, temporären Gratis-eMail-Adressen-Service an.


  • Al Quaida

    Ist das arabische Wort für Datenbank.


  • Windows-Break Keyboard Shortcut

    Oder “Start-Untbr” auf Deutsch öffnet die Eigenschaften des Arbeitsplatzes.


  • CT Offline Updater

    Erzeugt CD bzw. DVD Images mit Updates für Fensterln und Büros.


  • www.winaddons.com

    Cooler RSS-Feed! Sehr zu empfehlen.


  • Mailinator

    Instant-Wegwerf-Adressen mit RSS Feed! Danke Michi!


  • Wegwerf-Adressen

    Die dort kostenlos erzeugten Adressen werden entweder nach einer wählbaren Zeit oder der ebenfalls wählbaren Anzahl der weitergeleiteten eMails automatisch gelöscht.


  • Monowall

    FreeBSD-basierende Firewall, die außer auf einem Standard-PC auch auf einer günstigen embedded-hardwar von einer CF-Karte laufen kann.


  • Free NAS

    FreeBSD basierendes NAS, das entweder von CD, USB oder auch in einer VMWare läuft.


  • Auflösungen

    Guter Artikel der die verschiedenen, gängigen Auflösungen erklärt und die daraus resultierenden Konsequenzen erklärt.


  • CCollect

    sh backup script using rsync and hard-links. Meine bevorzugte Strategie.


  • Sylvan

    Wrapper um (z.B.) /etc in einem SVN Repository abzulegen. Das besondere ist, daß die Besitzer und Rechte als Attribute mitgespeichert werden.


  • OpenTimeTool

    Die Installationsanleitung ist ziemlich lückenhaft und teilweise falsch. Wenn man es doch zum Laufen kriegt bekommt man eine wirklich schön und ansprechend gestaltete Webanwendung für einen Haufen Stubenhocker die an verschiedenen Projekten arbeiten, aber keine Fahrzeiten und keine Kunden kennen. Und alle sind in irgenwelchen TEAMs (Toll, Ein Anderer Machts).


  • Redet

    Beim durchforsten des Freshmeat RSS Feeds bin ich über Redet gestolpert. Das Interessante ist weniger das Tool an sich sondern der Text der auf zahlreiche Hilfsmittel hinweist, die den Umgang mit Regular Expressions erleichtert.


  • 23C3 Mitschnitte

    Inoffiziell, aber als .wma und .ogg.


Die Herausforderung

Erstellt von Sascha am Freitag 27. August 2010

hdr_0296-0298 Im Zuge unserer Ausflüge schleppte mich Astrid mit den Worten “Das mußt Du Dir ansehen…” in die Kirche von Metnitz. Also schnappte ich mein Stativ und die Kamera und folgte ihr. Nachdem ich die Kirchentüre hinter mir geschlossen hatte, wollte ich sie eigentlich gleich wieder aufmachen und… na’ ihr wisst schon.

Aber dann dachte ich mir nein, ich probiere es. Ich versuche etwas zu photographieren, daß mir nicht gefällt, das mich nicht interessiert – etwas das mit eigentlich irgendwie zuwider ist. Bei allem Respekt für die Künstler und Handwerker die hier zugange waren, meine Sympathie für diese Leute und ihr Werk ist ähnlich hoch wie meine Sympathie für die Werbeagentur der FPÖ.

Da nicht daran zu denken war diesen Raum mit meinem Blitz auszuleucten, beherzigte ich den Tip “When you can, bracket your shot” und machte einige Aufnahmen.

Zur Erklärung — bracketing — ist das englisch Wort für das Erzeugen von Belichtungsreihen. Belichtungsreihen wiederum sind mehrer Aufnahmen — zumindest 3 — aus der gleichen Einstellung wobei eine normal, eine über- und eine unterbelichtet wird. Dadurch bekommt man in Situationen in denen es extreme Hell/Dunkel Unterschiede gibt die Details sowohl in den hellen als auch in den dunklen Bereichen auf der einen oder anderen Aufnahme. Ein Stück Software rechnet die Belichtungsreihen dann zu einem sogenannten HDR-Aufnahmen zusammen und staucht den Dynamik-Umfang dann wiederum mit einem sogenannten Tone-Mapping Verfahren wieder in den darstellbaren Bereich.

Einige Tage später, wieder zu Hause schaute ich mir die Bilder dann am Computer an und war doch etwas enttäuscht. Aber der Ehrgeiz hatte mich gepackt und ich begann als erstes einmal damit die HDR’s (High-Dynamic-Range) zu erzeugen. Als nächstes mußte in den meisten Bildern die Perspektive korrigiert werden. Da die Kirche nicht allzu groß ist, mußte ich mit einem Weitwinkelobjektiv photographieren wodurch die Bilder entsprechend verzerrt wurden. Außerdem mußten sie natürlich zurecht geschnitten und geschärft werden.

Normalerweise zeigt man sein Ausgangsmaterial ja nicht her, aber um einmal zu zeigen was man selbst als Anfänger und Laie aus Bildern machen kann seht Ihr unten sowohl die Originale (die fangen alle mit IMG_ an) als auch die bearbeiteten Bilder (deren Namen beginnen alle mit HDR_). Die Belichtungsreihen habe ich Euch zwar erspart sondern nur die Führungsbilder (also die normal belichteten Aufnahmen) mitgenommen. Aber dafür sind alle Einstellungen aus denen ich dann die eigentlichen Bilder ausgewählt habe enthalten. Wenn man zeit hat ist es immer gut wenn man eine Aufnahme mit unterschiedlichen Einstellungen wiederholt, da man auf dem Kameradisplay in der Regel nicht alle Details sehen kann. Weiterlesen »

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Kärnten – schon wieder einmal…

Erstellt von Sascha am Montag 23. August 2010

Eigentlich wollten wir am Samstag die Salzwelten in Hallstatt besuchen.

Also fuhren wir Freitag gegen Mittag los und suchten unterwegs wieder nach einigen geocaching Doserln. Wir fanden auch die meisten und traffen letztendlich gegen 22:30 in Hallstatt ein. Da wir dort schon alle “einfachen” Caches gefunden haben, fuhren wir gleich weiter zu unserem Schlafplatz vom letzten mal.

Aber wir hatten nicht mit dem Fleiß der Forstarbeiter gerechnet. Und schon gar nicht damit, daß sie eine ihrer Maschinen genau auf unserem Schlafplatz abstellen würden. Mit einem Schaudern wendeten wir den Prius und suchten nach einer Alternative. Nach einer Stunde wurden wir dann auch fündig. Nicht ganz so schön, aber durchaus bequem und ähnlich leicht erreichbar.

Samstag früh, also gegen 10:00 standen wir dann auf, frühstückten und fuhren die 5km zurück nach Hallstatt. Kaum zu glauben – alle Besucherparkplätze der Salzwelten waren voll. Es sei ihnen ja gegönnt, aber das die Parkplatzsituation in Hallstat an und für sich an 4 Händen abzuzählen ist, gaben wir nach einigen Runden auf.

Die Salzwelten können wir auch bei unserem nächsten Besuch besichtigen und das Wetter war eigentlich auch viel zu schön um in einem Bergwerk herumzulaufen. Ich programmierte den Sölkpass in mein Navi und Astrid suchte nach einigen Caches auf der Strecke.

Vom Sölkpass aus ging es weiter Richtung Ferlach wo wir eine Freundin besuchen wollten. Auf dem Weg erweckte dann aber ein Schild mit der Aufschrift “Totentanz Museum” unsere Neugierde und mit den Worten “Alleine das Bild ist mir den Umweg wert!” bog ich ab. Dort angekommen fand ich, daß dies eigentlich ein optimaler Platz für einen Geocache wäre, den es dort auch tatsächlich gab. Wobei das “dort” im letzten Satz durchaus wörtlich zu verstehen ist.

So um 19:30 waren wir dann tatsächlich in Ferlach und wurden von gegrillten Ripperln, einigen Katzen, einem übermütigen Welpen und besagter Freundin begrüßt.

Gegen 23:30 war es dann genug und wir nahmen die angebotene Schlafstatt erschöpft in Anspruch.

So um 10:00 wachte ich auf und Astrid kam kurz darauf ebenfalls zum Frühstück. Da wir am Abend zuvor immer wieder über’s Geocachen gesprochen hatten, namen wir Petra zu Suche nach zwei weiteren Doserln mit. Das erste war war in der Nähe des Meerauges im Bodental versteckt und auch relativ schnell gefunden, nur rund um das zweite Versteck fand gerade an diesem Tag die Hauptveranstalltung des Jahres statt. Keine Chance – also gaben wir nach etwa einer halben Stunde auf.

Nachdem wir Petra wieder zu Hause abgesetzt hatten, suchten wir noch die Koschutnik-Hütte auf um den dortigen Cache zu heben. Zuerst hatte ich Bedenken wegen der Mautstraße die dort hinaufführt, aber die Aussicht und der Weg an sich waren die € 3,50 auf jeden Fall wert. Der Cache war schnell gefunden und zur Belohnung gab’s Kasnudeln und Fritattensuppe.

Zeit sich auf den Rückweg zu machen. Da wollten wir ja auch noch das eine oder andere Versteck aufsuchen. So um 22:00 waren wir dann bei Astrid der inzwischen schon die Augen zu fielen. Trotzdem durfte ich noch eine Tasse Tee trinken.

Nachvogel der ich bin, hatte ich aber keine Lust nach Hause zu fahren. Also entschloß ich mich die Boiis Panonia zu besuchen, die diese Woche das keltische Dorf in Schwarzenbach beleben.

Als ich dort um 23:30 in’s Dorf spazierte waren die meisten Leute noch wach und ich wurde wie immer freundlich empfangen. Trank noch eine weitere Tasse Tee und machte mich dann auf den Heimweg.

Gefundene Caches:

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Wenn man ein wirklich nettes Kompliment bekommt…

Erstellt von Sascha am Mittwoch 11. August 2010

Dann sollte man sich auch wirklich nett und gebührend dafür bedanken.

Danke für das schöne Wochenende, die Unterhaltung und Deine Geduld.

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Ausflug zum Dachstein und Besuch der Dachsteinhöhlen.

Erstellt von Sascha am Montag 9. August 2010

Eigentlich wollte ich die Höhlen schon am 15. Juli besuchen, aber da kam mir in letzter Minute eine Besprechung dazwischen.

Letztes Wochenende hat es dann aber doch geklappt. Die Wetterprognose hatte für Samstag schönes Wetter vorhergesagt, also brachen wir gegen Mittag in Wien auf. Wir wollten einige Geocaches (auf)suchen, dann einen netten Schlafplatz suchen und dann am Sonntag mit der ersten Seilbahn zu Berg fahren.

Tja – der Aufbruch erfolgte etwas später und das schöne Wetter ließ sich auch etwas mehr Zeit als erwartet. Wir trafen gegen 16:00 bei der Talstation der Seilbahn ein und versuchten herauszufinden wann es am nächsten Tag losgehen könnte. Da es immer wieder regnete klapperten wir bis zum Einbruch der Dunkelheit alle Geocaches ab. Nur am letzten sind wir wegen der Dunkelheit gescheitert. Danach meldete sich der Hunger, nur leider hatte die Hallstädter Gastronomie kein Mitleid mit zwei Nachtvögeln.

Aus irgendeinem Grund konnte ich den Schlafplatz vom letzen Besuch nicht mehr finden, also machte ich mich Richtung Bad Ausee auf die Suche und fand auch ein sehr nettes Plätzchen. Das Wetter hatte inzwischen auch ein Einsehen und hörte auf zu regenen. Es waren sogar einige Sterne zu sehen. Zum Glück hatte ich ein wenig Proviant aus dem Kühlschrank mitgenommen  Nach einer letzten Tasse Tee krochen in die Schlafsäcke und hofften, daß die Regengeräusche wirklich vom Wind stammten, der das Wasser von den Blättern der umstehenden Bäume schüttelte. Das wirklich faszinierende war allerdings der Geruch. Durch die Feuchtigkeit duftete es wie in einem Kräutergarten. Am nächsten Morgen sollte ich im Umkreis von 20m 4 verschiedene Sorten Minze.

11:00 – die erste Bergfahrt würden wir wohl nicht mehr erwischen. Also Frühstück im strahlenden Sonnenschein. Diesmal habe ich nicht vergessen die Koordinaten einzuspeichern. Der Platz war wirklich genial und dank des Wetterumschwungs konnte ich das Zelt trocken verstauen. Irgendwie schafften wir es dann noch 2 Gondeln um jeweils eine Minute zu verpassen, aber es sollte sich noch alles ausgehen.

Das einzige Problem bei den Dachsteinhöhlen im Sommer ist die Temperatur. Da drinnen hat es das ganze Jahr über nicht mehr als 5°C. Das wissend zieht man sich natürlich ein wenig wärmer an, trotzdem muß man von der Mittelstation ein ganzes Stück zu den Höhleneingängen laufen. Pausen durften wir uns keine mehr erlauben und die Photoapparate waren auf diesem Weg auch nicht gerade abkühlend.

Als erstes besuchten wir die Mammuthöhle.

Mammuthöhle im Dachstein.

Mammuthöhle im Dachstein.

Nach der Führung ging es wieder hinunter zur Mittelstation und viel steiler rauf zur Rieseneishöhle.

Rieseneishöhle im Dachstein.

Rieseneishöhle im Dachstein.

Danach scheuchte uns die Führerin zurück zur Seilbahn, da um 17:40 die letzte Gondel talwärts fahren würde. Die Hektik war aber völlig unbegründet, da außer uns noch etwa 100 andere Leute nach Hause wollten, die Gondeln aber nur 60 Personen auf einmal transportieren können. Es bleibt den Betreibern also nichts anderes übrig als so oft zu fahren, bis alle aus der Schlange unten sind. Allzuviel Zeit sollte man sich aber trotzdem nicht lassen, da die Dinger im 5 Minuten Takt fahren können.

Unten angekommen gaben wir der Hallstädter Gastronomie noch eine zweite Chance und wurden nicht enttäuscht. Törö’s Pizzeria serviert eine gute Kaspressknödel-Suppe, Fisolen im Speckmantel mit Käse überbacken und ein Nudelgericht nach Mühlenart. Letzteres ebenfalls mit Köse überbacken, mit Schinkenstreifen und Letscho. Alles sehr lecker!

Am Rückweg nahmen wir dann noch zwei Geocaches in der Nähe von Linz mit. Gegen 1:00 Früh war ich dann wieder zu Hause.

Gefundene Caches:

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Stöckchen vom Rebhuhn.

Erstellt von Sascha am Donnerstag 5. August 2010

Coke oder Pepsi – Coke wenn es keinen Apfelsaft gibt.
Tee oder Kaffee? – Tee, Twinnings English Breakfest um genau zu sein.
Sommer oder Winter? – Winter, im Iglu schlafen ist so geil.
englisch oder amerikanisch? – englisch!
Filme oder Serien? – beides.
Rosen oder Nelken? – Rosen.
Blau oder Grün? – Blau.
Rot oder Rosa? – Rot.
Gold- oder Silberschmuck? – Gold.
Hund oder Katze? – Kommt auf den Charakter des Individums an.
Meer oder Berge? – Berge.
Norden oder Süden? – ??? Wir leben auf einer Kugel, aber im Zweifelsfall sind mir Pinguine lieber als Eisbären.
Kochen oder Backen? – Kochen.
Heimat oder Fremde? – Fremde Heimat.
shoppen oder essen gehen? – Beides lästig.
Sonne oder Regen? – Wie komme ich je wieder zu einem Regenbogen, wenn ich mich jetzt entscheide?
Geographie oder Geschichte? – Verirren und selbst entdecken!
E-mails oder Briefe? – eMail, rettet die Bäume!
Fisch oder Fleisch? – beides, als Beilage.
Nudeln oder Kartoffeln? – Nudeln.
schwimmen oder wandern? – Rasten und Planschen.
Rock-oder Popmusik? – Egal, wenn’s gut ist.
Karo oder Streifen? – Streifen, wenn’s sein muß.
Elvis Presley oder Michael Jackson? – Hauptsache tot.
Actionfilme oder Science Fiction? – Das schließt sich doch nicht aus? SF wenn schon.
Amerika oder Kanada? – Kanada.
Bloggen oder Chatten? – Bloggen.
Wurst oder Käse? – Käse.
Laubbäume oder Palmen? – Laubbäume.

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Bilder vom Mittelalterfest oder Burgfest Kaprun 2010

Erstellt von Sascha am Sonntag 25. Juli 2010

Mittelalterfest 2010 in Kaprun

Mittelalterfest 2010 in Kaprun

Es war naß, kalt und schief. Ok, schief ist im Österreichischen Bergland normal, aber naß und kalt kamen im Juli und nach der vorangegangenen Hitzewelle doch etwas unerwartet. Und auch diejenigen, die den Wetterprognosen geglaubt hatten, wollten es beim Packen wohl nicht so recht wahrhaben, daß die Temperaturen so tief fallen würden. Kein Wunder das die Veranstalter mehrmals Feuerholz nachliefern mußten.

Trotzdem war es ein schönes und interessantes Fest.

Meine Bilder findet Ihr wie immer wenn Ihr dem hinter dem Bild versteckten Link folgt.

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Facebook – Eine halbe Milliarde User und jetzt ist’s gut oder was?

Erstellt von Sascha am Donnerstag 22. Juli 2010

Also in der Haut von den Admins bei Facebook möchte ich heute nicht stecken. Seit gut 8 Stunden spinnt das soziale Gesichtsbuch massiv und seit einer Stunde bekomme ich nichteinmal mehr die Anmelde-Seite.

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Das ist alles was Facebook beim Aufruf von http://www.facebook.com/ ausliefert.

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Die nächsten Feste – Kaprun, Gabreta, Schwarzenbach, Asparn, Purgstall, Eggenburg, Gablitz und Elsarn.

Erstellt von Sascha am Freitag 9. Juli 2010

So der Plan, wobei Eggenburg wahrscheinlich nur ein Tagesausflug werden wird. Nicht wegen der Veranstaltung an sich, sondern einfach weil sich Heringe so schwer in’s Straßenpflaster einschlagen lassen. Aber ich war schon lange nicht mehr dort und einige Freunde würden sich das Fest auch gerne ansehen.

Kaprun und Purgstall kenne ich noch nicht, aber da ein Haufen netter Leute die ich auf den letzten Festen kennengelernt habe auch dort sein werden, wird es auf jeden Fall lustig. Und der Aktionstag in Elsarn ist natürlich ein “Muß” für mich. Die Glesumsippe wird gemeinsam mit Gerhard Putzgruber die Glasproduktion zeigen und natürlich werden auch die anderen Werkstätten in Betrieb genommen.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf eine Menge interessanter Motive und werden mich bemühen einige interessante Photos zustande zu bringen.

Links:

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Wochenende auf der Hohen Wand und Spaziergang im Prater.

Erstellt von Sascha am Donnerstag 8. Juli 2010

So, und da ich die kommenden Tage keine Zeit dafür haben werde, habe ich den inneren Schweinehund niedergerungen und noch schnell zwei überfällige Serien fertiggemacht.

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Das eine war ein Ausflug auf die Hohe Wand and dessen Ende ich micht plötzlich mitten in einem Rudel von mehr als 30 Steinböcken wiederfand. Das andere war ein typischer Praterspaziergang.

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Hexentreyben 2010 in Rechberg

Erstellt von Sascha am Mittwoch 7. Juli 2010

Letztes Wochenende (3. und 4. Juli 2010) fand wieder das Hexentreyben, der jährliche Mittelaltermarkt in Rechberg statt.

Bild des Marktes

Hexentreyben 2010 in Rechberg.

Wir kamen schon am Freitag Abend an und ich war schon einmal von der Größe des Marktes überrascht. Und da wußte ich noch nicht, daß da auf der anderen Seite des Gutshofs noch eine weitere Wiese voller Zelte war. Fast alle Stände versuchten einen zeitlich passenden Eindruck zu machen und trotz der zahlreichen noch auszuladenden Benzinkutschen machte das allgemeine Durcheinander des Aufbaus einen vielversprechenden Eindruck.

Da die germanischen Glasmacher aus Elsarn im Mittelalter nichts mehr zu suchen haben, waren wir diesmal bei der Roteler Gefolgschaft untergeschlüpft. Die Gruppe hatte mehrere historische Zelte am Gelände stehen und wir wurden herzlich eingeladen doch gleich dort zu pennen. Dankbar darüber, daß ich mein unauthentisches Zelt gar nicht erst aufstellen mußte nahmen wir an.

Wie jedesmal kam natürlich gleich das Thema Gewandung zur Sprache und Evi wurde auch gleich mit passenden Leihgaben versorgt. Da ich während einer solchen Veranstaltung sowieso die meißte Zeit mit der Kamera im Gesicht herumrenne, spielt die Gewandung bei mir zum Glück nur eine untergeordnete Rolle. Außerdem wird es von vielen als recht praktisch empfunden, daß es da jemanden gibt der weiß wie spät es ist, der telefonisch erreichbar ist und sich jederzeit in’s Auto setzen und einkaufen fahren kann. Letzteres würde ich zwar auch in Gewandung tun, aber wo steckt man Autoschlüssel und Papiere hin?

Durch die Aufregung die in uns allen steckte wurde es wie immer am ersten Abend relativ spät, aber mit der Morgendämmerung hatten dann doch alle ihre Schlafstätten gefunden.

3 Stunden später ging es schon wieder los. Einige Teilnehmer hatten sich entschlossen erst Samstag früh anzureisen und hatten natürlich kein Verständtnis dafür, daß da vielleicht jemand versuchte einen gewißen Kater in Morpheus Armen zurückzulassen. Außerdem wurde es warm — richtig warm! Gegen 8:00 wurden deshalb auch die letzten Schläfer samt ihrer persönlichen Schweißpfützen von ihren Zelten ausgespuckt.

Da ich vorhatte diesmal schon direkt von der Veranstaltung aus die ersten Bilder zu veröffentlichen, machte ich mich auf die Suche nach einer Steckdose. Ich wurde auch fündig, nur stellte sich das Unterfangen als sinnlos heraus, da ich über A1 keine Internetverbindung zustande brachte. Trotzdem vielen Dank an alle die mich bei dem Versuch unterstützt haben.

Gegen 10:00 tröpfelten dann die ersten Besucher auf das Gelände und alle Darsteller schlüpften in ihre Rollen. Die Temperatur nahm tüchtig Anlauf um die 30°C Marke zu überwinden und der kühle Mischwald hinter unserem Lagerplatz entwickelte sich zu einem mehr als beliebten Zufluchtsort. Wie jedes Ding hatte auch die Lage unseres Standplatzes zwei Seiten. Durch die örtlichen Gegebenheiten waren wir — ich benutze das wir jetzt nur der Einfachheit halber, da wir genaugenommen ja auch nur zu Gast waren — ein wenig weg vom Schuß. Dadurch kamen relativ wenige Besucher an unseren Zelten vorbei. Handarbeiten kann ja durchaus Spaß machen, aber wenn einem die Sonne derartig erbarmungslos auf den Rücken knallt, dann kann einem das bloße herumliegen schon fertig machen.

Erst am späten Nachmittag entdeckte ich die zweite Wiese auf der die meisten Darsteller untergebracht waren. Irgendwie war ich den ganzen Tag über nicht auf die Idee gekommen nachzusehen ob sich da hinter dem Wirtschaftsgebäude mit Bühne und Schenke vielleicht noch mehr befinden könnte. Der Grund waren die Schaukämpfe der verschiedenen Darstellergruppen. Die gingen da — zwar mit stumpfen Waffen und nach strengen Regeln — in voller Rüstung richtig aufeinander los. Durchaus beindruckend. Ich könnte in so einer Rüstung bei 28°C wahrscheinlich nur umfallen. Unsere — hier gilt das gleiche wie für das wir — Kämpfer hilten sich wacker und schlugen sich gut.

Am Abend wurden dann die restlichen Semmelknödel von der freitäglichen Schwammersoße zu Knödel mit Ei verarbeitet und nachdem die meißten Besucher das Gelände verlassen hatten brach das allgemeine Besuchsfieber aus. Wir verbrachten den späteren Abend bei Vanessa und Sören von Clerkenwell 1160. Die Nacht war warm und das Wetterleuchten am Horizont fand es dort auch viel schöner. Trotzdem hatte fast jeder bereits in der ersten Nacht ein gewisses Schlafmanko aufgebaut, sodaß es nicht allzu spät wurde.

Ursprünglich hatte ich ja vor mich in der zweiten Nacht im Wald auf einen der riesigen Findlinge zu legen, aber wegen des Wetterleuchtens schlief ich doch wieder in einem der Zelte. Wieder zu wenig, aber diesmal doch etwas länger, also 4½ statt nur 3¼ Stunden. Außerdem lag ich diesmal nicht ganz so schief. Und das ist eines der echten Probleme dieser an sich wunderschönen Gegend. Das Mühlviertel ist fast überall schief, und zwar ziemlich schief.

Es gab zwar einen Ausrufer mit einem durchaus beeindruckenen Organ, aber aus 200m Entfernung hörte man trotzdem nur, daß sich der gute Mann wieder einmal die Seele aus dem Leib schrie. Deshalb fehlte mir ein wenig der Plan und ich bekam von den meißten Dingen bei denen unsere Gruppe nicht mitmachte, gar nichts mit. Am Nachmittag, gerade als die Müdigkeit am besten Wege war mich einzuholen, bat mich der Organisator den letzten Umzug sowie die Übergabe der Tanzlinde an die Gemeinde Rechberg in Person des Bürgermeisters zu photographieren.

Natürlich sagte ich zu, nur bin ich mit den Bildern nicht ganz zufrieden. Irgendwie habe ich keine guten Postitionen gefunden.

Zum Glück blieb das angekündigte Unwetter aus und wir konnten unser Lager noch bei trockenem Wetter abbrechen.

Links:

Photographiert habe ich auf der Veranstaltung mit dem Canon 24-105L IS, dem Canon 75-300 IS und einige Aufnahmen mit dem Sigma 170-500. Alle an der Canon 5DII.

Ein guter Rat an alle die auch einmal bei einer Veranstaltung mit Schaukämpfen photographieren:

Photographiert zwischen den einzelnen Paarungen zumindest einmal den Boden oder den Himmel oder irgendwas anderes das es Euch erleichtert die Wechsel der Kontrahenten in der Übersicht zu erkennen.

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